Herzogenrath - DJO Merkstein: Mit Kultur Grenzen überwinden

DJO Merkstein: Mit Kultur Grenzen überwinden

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Herzogenrath. Für ihre Kulturarbeit, speziell in den Bereichen Folklore und Brauchtumspflege, ist die DJO Merkstein – Deutsche Jugend in Europa – seit ihrer Gründung im Jahre 1951 bekannt.

Bundesweit ist die Merksteiner die älteste Ortsgruppe in Deutschland. Mit Kindern und Jugendlichen leistet der Jugendverband wertvolle Arbeit. Grund genug für Vize-Städteregionsrätin Christiane Karl, den Kontakt zur DJO in deren Domizil, dem Jugendtreff Streiffelder Hof in Merkstein, zu suchen, um mehr zu erfahren.

Faktor für Verständnis

Ursprünglich hervorgegangen aus den Vertriebenenverbänden in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg widmet sich die DJO „der Verständigung der Menschen unterschiedlicher Kulturen“. Die Kenntnis der eigenen Kultur sieht die DJO als wichtigen Faktor für Verständnis und Akzeptanz anderer Kulturen.

„Um Grenzen zu überwinden, hat sich die DJO bereits vor langer Zeit von „Deutsche Jugend des Ostens“ (hierfür steht die Abkürzung) in „Deutsche Jugend in Europa“ umbenannt, erläutert Vorsitzender Thomas Krelle der Stellvertretenden Städteregionsrätin Christiane Karl und dem Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Horst Herberg.

Die beiden Gäste konnten sich von der musisch-kulturellen Arbeit überzeugen. Im Gruppenraum durften sie zusehen, wie die Kinder Tänze und Lieder einübten – und hierbei richtig viel Spaß hatten. Die Kommunalpolitikerin erklärte den Kindern, die sehr interessiert nachfragten, bereitwillig die Aufgaben des städteregionalen Gemeindeverbundes.

Im Gespräch mit den jungen und älteren Erwachsenen des Verbandes erläuterte Christiane Karl politische Vorhaben von gesellschaftlicher Bedeutung: Nötig sei etwa die Schaffung umfassender Betreuungsangebote. „Mit der Inklusion haben wir einen großen Brocken vor uns“, nannte sie einen weiteren Schwerpunkt.

Die DJO-Vorstandsmitglieder stellten ihre Abteilungen kurz vor: die Kindergruppe Quieselchen, die Teeniegruppe und die Jugendgruppe Young Generation sowie den Folklorekreis Eurode. Beliebt sind auch Wochenendfahrten und Ferienfreizeiten bei den Jugendlichen.

Kindern fehlt Zeit für Vereine

Materielle Unterstützung findet die DJO Merkstein durch ihren Förderkreis, dessen Mitglieder und Spender sich auch gerne in geselliger Runde zusammenfinden. Schulische Anforderungen führen dazu, dass Kindern die Zeit fehle, an den Nachmittagen die Freizeitmaßnahmen in den Vereinen aufzusuchen, merkten die DJO-Vertreter kritisch an. Christiane Karl wünscht, dass „Kindern die Zeit gegeben wird, erwachsen zu werden“.

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