Dieser Dämmerschoppen hat schon beinahe WM-Flair

Von: mas
Letzte Aktualisierung:
8269791.jpg
Stets beschwingt und gern dicht dran am Publikum: Die Inde-River-Jazz-Band legte beim Dämmerschoppen auf dem Kirchplatz ein fesselndes Programm hin. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Da durfte man sich glatt ein wenig an das WM-Halbfinale erinnert fühlen. Schließlich war es ein Abend, an dem so gut wie alles passte. Dieses Gefühl erzeugte das „Halbfinale“ der Dämmer-Schoppen-Reihe. Freilich nicht in Rio, sondern in Baesweiler auf dem Kirchplatz.

Vor dem Schoppen-Finale, das am 5. September im Settericher Burgpark ausgetragen wird, holten die Beteiligten zu einem schönen Zwischenspurt aus. An erster Stelle stand dabei die „Inde-River-Jazz-Band“ aus Eschweiler.

Angeführt von Bandleader Bert Niessen zeigten sich auch die übrigen Musiker Will Derix, Udo Ohligschläger, der extra aus Düsseldorf angereist war, Klaus Eichhorst und der Aachener Johannes Voss in musikalischer Galaform. Auf eine Bühne hatte der Veranstalter, die Stadt Baesweiler, gerne verzichtet. Das sorgte für eine noch intimere Atmosphäre zwischen den Musikern und dem Publikum.

Der Kirchvorplatz vor St. Petrus war nach nur kurzer Zeit so gut wie „ausverkauft“ – wenngleich der Eintritt frei war. So viele kamen, um die Band und die Leckereien – kredenzt von der Freiwilligen Feuerwehr Baesweiler – zu genießen. Volkner Reussner und Swen Scheilen arbeiteten am Grill so konzentriert, wie sie es mit ihren Kameraden schon zu Beginn der Woche bei den schweren Unwettern getan hatten.

Das galt auch für die Servicekräfte wie Fritz Wagner oder Vize-Löschzugführer Olaf Gärtner. „Wir haben zwar die letzten Tage wenig geschlafen, aber das hier tun wir heute noch mal sehr gerne“, hatten sich die Männer um Stadtbrandmeister Dieter Kettenhoven wieder einmal selbstlos in den Dienst der Allgemeinheit gestellt.

Davon überzeugten sich auch die Kameraden, die teils aus Oidtweiler oder auch Puffendorf fast in Mannschaftsstärke angereist waren. „Wir wollen doch mal sehen, ob unsere Baesweiler Freunde das auch so gut hinkriegen wie wir“, genoss der Puffendorfer Feuerwehrmann Herbert Jansen ein leckeres Bierchen mit seinen Kollegen Daniel Schmitz und Tobias Jansen.

Dazu marschierten Bert Niessen und seine Bandkollegen gern durch die Reihen der Besucher. Da wurde Chris Barbers „Icecream“ ebenso angeboten wie der Beatles Ohrwurm „When I‘m 64“. „When The Saints Go Marchin In“ ließ die Füße wippen, aber auch „C‘est Cie Bon“ animierte das Publikum zum leichten Mitwippen. Für ein paar Hundert Gäste war das der ideale Abend zum Entspannen, für 35 Feuerwehrleute aber auch. Trotz der 200 geleisteten Einsätze in den Vortagen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert