Herzogenrath - Die Union in Herzogenrath setzt auf Kontinuität

Die Union in Herzogenrath setzt auf Kontinuität

Von: fs
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Im Rampenlicht: Bert Lauscher (v.l.), Burkhard Lantermann, Fabian Schalt, Gabriele Spiertz, Marie-Theres Sobczyk, Ehrenmitglied Gerd Zimmermann, Uwe Jarosz und Thorsten Schlebusch. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Beim CDU-Stadtverband Herzogenrath standen die Rede der alten und neuen Vorsitzenden Marie-Theres Sobczyk, die Neuwahlen des Vorstandes und die Ernennung von Altbürgermeister Gerd Zimmermann zum Ehrenmitglied im Mittelpunkt.

Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecher des CDU-Stadtverbandes Herzogenrath Fabian Schalt: „In politisch schwierigen Zeiten setzt der CDU-Stadtverband an der Spitze auf personelle Kontinuität und hat Marie-Theres Sobczyk als Vorsitzende eindrucksvoll im Amt bestätigt.”

Wiedergewählt wurden auch ihre beiden Stellvertreter Bert Lauscher und Fabian Schalt. Den geschäftsführenden Vorstand vervollständigen Gabriele Spiertz (Geschäftsführerin), Thorsten Schlebusch (stellvertretende Geschäftsführer), Uwe Jarosz (Kassierer) und Burkhard Lantermann (stellvertretender Kassierer).

Vor dem Jahresbericht von Marie-Theres Sobczyk sprachen der CDU-Kreisvorsitzende Axel Wirtz (MdL) und Bürgermeister Christoph von den Driesch Grußworte. In ihrer Rede ließ Sobczyk die vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Mit dem von der CDU herbeigeführten Ende der schwarz-grünen Kooperation und dem Verlust des Landtagsmandates von Reimund Billmann habe sich die politische Situation der CDU in Herzogenrath nicht nur verändert, sondern auch deutlich verschlechtert.

Rot-Rot-Grün gefährde laut Sobczyk Rodas Zukunft, vor allem der erfolgreich eingeschlagene Weg der Haushaltskonsolidierung, die Stadtentwicklung und die Herzogenrather Schulvielfalt seien stark gefährdet. Für den Bruch der Kooperation sei letztendlich das unkooperative Blockade-Verhalten der Grünen ausschlaggebend gewesen, sagte Sobczyk.

„Klare Kante zeigen”

Nun wolle die CDU als stärkste Fraktion im Rat der Stadt Herzogenrath ihr inhaltliches Profil schärfen, vor allem im Bereich der Schul- und Verkehrspolitik: „Wir zeigen klare Kante! Wir wollen Schulvielfalt und den Erhalt der Haupt- und Realschule in Kohlscheid, wir sind für die L 47n und wir werden uns weiter für Realisierung der B 258n einsetzen.” Klare Kante würde man aber auch in Zukunft weiterhin gegenüber der Linkspartei zeigen. „Eine kommunistisch geprägte Partei dürfe in Roda nicht hoffähig werden”, sagte Sobczyk.

Im Rückblick auf die Landtagswahl erklärte sie weiter, dass der Verlust des Landtagsmandates sehr schmerzlich gewesen sei. Sie sei aber froh, dass Reimund Billmann als erfahrener Kommunal- und Landespolitiker weiter an der Spitze der Fraktion stehe. Sobcyk betonte zudem, dass die CDU als Partei wieder attraktiver für politisch Interessierte werden müsse.

Arbeitsgruppe durchgesetzt

Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, dass die CDU Herzogenrath eine entsprechende Arbeitsgruppe auf Kreisverbandsebene durchgesetzt habe, die sich nun unter der Federführung von Rodas CDU intensiv mit den Strukturen, der Organisation und den Beteiligungsmöglichkeiten der CDU auf kommunaler Ebene beschäftige und dem Kreisvorstand Verbesserungsvorschläge unterbreiten werde.

Fabian Schalt und Werner Spiertz vertreten die CDU Herzogenrath in dieser Arbeitsgruppe. Für seine herausragenden Verdienste für die Partei wurde Altbürgermeister Gerd Zimmermann zum CDU-Ehrenmitglied in Herzogenrath ernannt. Sobczyk überreichte Gerd Zimmermann eine Flasche Wein und ein Buchpräsent und hob hervor, dass er nicht nur die Stadt, sondern auch die CDU in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt habe.
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