Die Schaufenberger Straße will unattraktiver werden

Von: vm
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Zufriedene Gesichter: Verkehrsplaner Georg Felkel, Guido Bauer vom Ordnungsamt, Erster Beigeordneter Ralf Kahlen sowie die beiden Anwohner Uwe Ortmanns und Heinz Palmen (v.l.). Grafik: Stadt Foto: Verena Müller

Alsdorf. Im Grunde sind es kosmetische Eingriffe in die Gestaltung der Schaufenberger Straße, die den Anwohnern eine deutliche Erleichterung bringen sollen: weniger Schwerlastverkehr, weniger Verkehrslärm, mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Geplant ist, die Straße an zwei Stellen zwischen Schmiedstraße und Hauptstraße zu verengen und die gesamte Schaufenberger Straße für Lkw zu sperren, die die Verbindung zwischen Kurt-Koblitz-Ring und Siersdorfer Straße nur als Abkürzung nutzen. Sprich: In der Größenordnung 3,5 Tonnen und schwerer wird nur noch Anliegerverkehr zugelassen.

Diese Pläne haben der Erste Beigeordnete der Stadt Alsdorf, Ralf Kahlen, Verkehrsplaner Georg Felkel und Guido Bauer vom Ordnungsamt am Montag im Rathaus vorgestellt. Von den Anwohnern, die das Ganze überhaupt erst ins Rollen gebracht haben, waren Uwe Ortmanns und Heinz Palmen zugegen. „Sobald der Frost nachlässt, geht es los“, versprach Kahlen. Dauerhaft sollen Schilder aufgestellt werden, die auf das Durchfahrtverbot und die schmalen Gehwege hinweisen.

Provisorisch sollen zudem schraffierte Flächen auf die Straße gemalt und auf ihnen Baken platziert werden. So wird die Straßenbreite an der einen Stelle auf drei Meter verringert (zwischen den Schildern auf knapp vier Meter) und an der zweiten Stelle auf 3,50 Meter beziehungsweise ebenfalls knapp vier Meter (siehe Grafik). An der Parksituation ändert sich nichts, vom alternierenden Parken hat man zugunsten von drei sonst wegfallenden Parkplätzen Abstand genommen.

Ist das Provisorium ein Erfolg, wird es in Zement gegossen, so der Plan. Die Frage, ob das Lkw-Verbot eingehalten wird, steht und fällt mit der Kontrolle. Und die obliegt der örtlichen Polizei...

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