Würselen - Die Sanierung des Entenweihers kostet 30.000 Euro

Die Sanierung des Entenweihers kostet 30.000 Euro

Von: ehg
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Würselen. Der Bauausschuss gab sich einen heftigen Ruck: Er beschloss eine rund 30.000 Euro teure Komplettsanierung des Entenweihers in Bardenberg.

Er tat es nicht nur, weil das Kleinod im Herzen des „Dörfleins” erhalten bleiben müsse, wie es von Seiten der Ausschussmitglieder hieß. Viel mehr noch, weil er darüber hinaus noch eine wichtige Funktion als Regenrückhaltebecken erfüllt. Dass es sich um „ein klassisches Regenrückhaltebecken” handele, stellte UWG-Sprecher Hans Göbbels zwar in Frage. Musste sich aber durch Fachbereichsleiter Karl-Heinz Weyers eines Besseren belehren lassen.

Weyers: „Der Weiher wird als Rückhaltebecken für die Dachwässer der angrenzenden Wohnbebauung benutzt.” Er habe einen Überlauf in den städtischen Kanal, der zurzeit aber nicht anspringe, da das Wasser vorher versickere. Die Finanzierung der Sanierung fließt in die Kalkulation für die Kanalgebühren ein.

Firmen haben abgeraten

Mit Karl-Heinz Viehoff (SPD) war der gesamte Ausschuss schon erschrocken, dass keine billigere Lösung möglich gewesen sei. Angedacht war ursprünglich das Ankleben von Teichfolie im Randbereich auf die vorhandene Folie. Doch die angesprochenen Firmen halten diese Maßnahme nicht für erfolgversprechend, da die Teichfolie einerseits zu alt sei und man anderseits die chemische Zusammensetzung des Produkts nicht kenne.

Sollte sich dennoch für ein Ankleben entschieden werden, werde - so die Verwaltung - keine Garantie auf Dichtigkeit übernommen. Weyers gab zu bedenken, dass die Teichfolie schon 15 Jahre alt sei und nicht ewig halte. Er sah keine andere Alternative, als eine Komplettsanierung, „damit wir dann wieder 15 Jahre über die Runden kommen.”
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