Baesweiler - Die Quip AG will sich noch breiter aufstellen

Die Quip AG will sich noch breiter aufstellen

Von: Annika Kasties
Letzte Aktualisierung:
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Feinarbeit: Ein Angestellter der Quip AG arbeitet in einer von fünf Produktionshallen des Standorts Baesweiler an einer Stickstoffbefeuchtungsanlage. Foto: Annika Kasties
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Der Vorstand der in Baesweiler ansässigen Quip AG: Karl-Heinz Guth, Manfred Bauens und Wolfgang Haller (v.l.) Foto: Annika Kasties

Baesweiler. Der Blick in eine Produktionshalle der Quip AG gleicht fast schon dem Öffnen eines Überraschungseies. Jedes Mal findet man andere Einzelteile, die es zusammenzubauen gilt. Als Dienstleister für Personal, Produktion und Technik fertigen die Angestellten der Quip AG kein feststehendes Repertoire an Produkten an.

Das Stichwort lautet Flexibilität, die Ausstattung der Produktionshallen richtet sich nach dem Kundenauftrag und kann sich innerhalb kürzester Zeit ändern. Je nach Produktionszyklus bietet sich somit im Gewerbegebiet Baesweiler ein gänzlich anderes Bild.

Seien es Textilmaschinen oder Luftentfeuchtungsanlagen für die Bauindustrie, Produktionsanlagen für die Halbleiterindustrie oder Wartungsarbeiten für Firmen aus der Lebensmittelindustrie – auf dem rund 13.000 Quadratmeter umfassenden Areal am Standort Baesweiler haben schon Geräte aus den unterschiedlichsten Branchen die Tore der fünf Produktionshallen passiert, berichtet Vorstandsmitglied Manfred Bauens.

Seit 20 Jahren ist Bauens bei der Quip AG tätig. Er begleitet das 1995 gegründete Unternehmen damit fast von Beginn an. Ein Zeitraum, in dem sich viel verändert hat. Von einer einzelnen Firma könne man bei der Quip AG schon lange nicht mehr sprechen, betont Bauens. Als Firmengruppe besteht die Quip Holding GmbH aus zehn Firmen, der Quip AG unterstehen sechs Tochterfirmen, die jeweils die drei Schwerpunkte Personal, Produktion und Technik abbilden. Die rund 1500 Mitarbeiter der Quip-Gruppe verteilen sich somit auf bundesweit mittlerweile 21 Standorte.

Der Standort Baesweiler liegt dem Vorstand dennoch besonders am Herzen, und das nicht nur, weil eines der damaligen Gründungsmitglieder seine Heimatstadt als Sitz für die Firma wählte, versichert Bauens. „Die Region ist sehr unternehmerfreundlich“, betont er. Die Zusammenarbeit mit Ämtern und Behörden, allen voran mit Bürgermeister Dr. Willi Linkens (CDU), sei angenehm. „Hier gibt es ein Mit- und kein Gegeneinander. Das zeichnet den Standort Baesweiler sehr positiv aus.“ Dieser Standort sei mittlerweile jedoch fast ausgereizt. „Jeden Quadratmeter, den wir bebauen dürfen, haben wir bebaut“, sagt Bauens. Weitergehen soll es bei der Quip AG dennoch. Auch wenn die Zeitarbeit nach wie vor ein wichtiges Standbein sei, sehe der Vorstand die Zukunft vor allem im Bereich der technischen Dienstleistung, sagt Vorstandsmitglied Karl-Heinz Guth. Und Bauens ergänzt: „Wir wollen uns noch breiter aufstellen.“

Ob dabei auch neue Arbeitsplätze in Baesweiler geschaffen werden, sei nach Angaben der Vorstandsmitglieder jedoch nicht vorhersehbar. Dies hänge von den individuellen Kundenaufträgen ab.

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