Die Präsentation findet viel Beachtung

Von: mas
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So war es: Dirigent Jörg Schmidt und Vorsitzender Alois Endres (von rechts) hielten einen heimatkundlichen Kurzvortrag für Sparkassenleiter Ulrich Rösseler, Bürgermeister Willi Linkens und Bankdirektor Manfred Aretz. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Lange überlegen muss Georg Ohler nicht: „Das ist die Frau Renger und das war in Neuss bei einem Landeswettbewerb“, klärt er seinen jungen Musikerkollegen André Clemens auf. Die beiden Männer betrachten Bilder aus der 60-jährigen Geschichte ihrer Blaskapelle.

Günther Ungar stößt hinzu und weiß auch noch das Jahr, in dem das Foto geschossen wurde. 1973 war das, als man vor Bundestagspräsidentin Annemarie Renger spielen durfte.

60 Jahre alt ist die Blasmusikkapelle Siebenbürgen Setterich geworden (wir berichteten mehrfach). In diesen Jahrzehnten sind einige Bilder zusammengekommen. Diese und andere Ausstellungsgegenstände (Noten, Musikinstrumente, Trachten) sind derzeit in der Sparkasse Setterich anzuschauen. Dort eröffnete Geschäftsstellenleiter Ulrich Rösseler eine Präsentation, die viel Beachtung findet. Sowohl bei den Jubilaren, als auch bei vielen Setterichern und weiteren Ehrengästen, die der Eröffnung beiwohnten.

Dazu zählten Ralf Wagemann, Hauptvorstand Sparkasse Aachen, Sparkassendirektor Manfred Aretz, Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens und der Landesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürgen Sachsen, Rainer Lehni. Einen geschichtlichen Einstieg schickte Ulrich Rösseler („Es ist immer ein Genuss, Ihrer Musik zu lauschen“) voran, bis Alois Endres, Vorsitzender der Blasmusikkapelle, ebenfalls tief in die Geschichte der hoch angesehenen Kapelle eintauchte. Siebenbürgen? Blasmusik? Heimat? „Das ist wohl eher der Stoff für einen Heimatfilm. Am besten noch in Schwarz-weiß“, bemerkte der Vorsitzende gut gelaunt.

„Man bewahrte sich mit der Musik, mit den alten Bekannten und mit der Pflege und Erhaltung der siebenbürgischen Trachten ein Stück Zuhause“, stellte er zudem fest. Die Blasmusikkapelle „Siebenbürgen“ Setterich besteht heute aus 39 aktiven Mitgliedern, 50 inaktiven Mitgliedern, sieben Ehrenmitgliedern und 31 Fördermitgliedern.

Es wird in drei Orchestern Musik gemacht. Im Schülerorchester (21) und Jugendorchester (54) musizieren Instrumentalisten und die Blasmusikkapelle besteht aus 49 Personen. Endres fügte an: „Was man vielleicht im ersten Moment als eine traditionelle Folklore der Vergangenheit abtun könnte, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine durchaus interessante Art der Freizeitgestaltung“. Wie vielen Besuchern erging es auch ihm: „Bei der Vorbereitung dieser Ausstellung waren wir selber ganz überrascht, was in den letzten 60 Jahren so alles passiert ist, wie lange einiges her ist, und wer mal alles dabei war“.

Eine weitere Überraschung bereitete dem Musikorchester die Sparkasse. Zum Ende der Ausstellungseröffnung, die durch Musikbeiträge des Jubilarvereins verfeinert wurde, packten die Bänker ein ganz dickes Geschenk aus. Vorstandsmitglied Ralf Wagemann, Direktor Manfred Aretz und Filialleiter Ulrich Rösseler überreichten einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an Alois Endres und Mitstreiter. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. März im Rahmen der Geschäftszeiten geöffnet.

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