Die Linie 80 in Kohlscheid soll erweitert werden

Von: Elisa Zander
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Herzogenrath. Die Linie 80 in Kohlscheid soll weitere Haltestellen anfahren. Mit diesem Beschluss will der Bau- und Verkehrsausschuss das Angebot der Aseag verbessern. „Das ist in Verbindung mit dem RWTH-Campus ein zentrales Thema“, sagt Richard Telöken (FDP). „Eine gute Anbindung tut auch den Unternehmen in Roda gut.“

Mit dem Fahrplanwechsel zum Juni soll die Linie 80 bis zur Weststraße fahren. Vorgesehen ist, die beiden Fahrten mit der Ankunftszeit 9.31 Uhr und der Abfahrtszeit am Uniklinikum Aachen um 18.41 Uhr über die Haltestelle Schönauer Friede in Richterich hinaus bis zum Verknüpfungspunkt Kohlscheid Weststraße zu verlängern, um zusätzliche Umsteigemöglichkeiten zu schaffen.

Hinzu kommt eine Erweiterung bis Klinkheide, da die Weststraße zurzeit vom Wohngebiet Klinkheide aus nicht optimal erreicht werden kann. Die Linie 57 bedient die Achse Josef-Lambertz-Straße und in Gegenrichtung die Südstraße über Rumpen und die Soers in Richtung Aachen. Im Rahmen des Job-Ticket-Angebots an der RWTH Aachen soll eine umsteigefreie Verbindung der Linie 80 ab Klinkheide zum Campusgelände ermöglicht werden. Dazu sind Verlängerungen der Linie-80-Tour von zwei Fahrten morgens in Richtung Campus/Uniklinikum sowie zwei Fahrten nachmittags bis Klinkheide geplant.

Auch Toni Ameis (Linke) begrüßte das Vorhaben. In diesem Zusammenhang wies er jedoch auf die Fahrzeiten der Linie 47 hin. „Wenn der Zug am Kohlscheider Bahnhof ankommt, fährt der Bus gerade los“, bemängelt er fehlende Koordination. Dieter Gronowski (CDU) bewertet die Verknüpfung von Bus und Bahn ebenfalls als „eine schwierige Situation“.

Über eine insgesamt positive Entwicklung freut sich Dr. Bernd Fasel (Grüne): „Aber ein zusätzlicher Halt am Bahnhof Kohlscheid wäre gut gewesen.“

Die Frage von Gerhard Neitzke (SPD) nach prognostizierten Fahrgastzahlen konnte die Erste Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann nicht beantworten: „Wir wollen die Entwicklung mit validen Zahlen abwarten.“ So schlug Reimund Billmann (CDU) vor, „dass ab dem nächsten Fahrplanwechsel geprüft wird, wie die Fahrgastzahlen waren“.

Mit dem einstimmigen Beschluss für die Erweiterung einher gehen anteilige Mehrkosten für die Stadt von rund 4300 Euro pro Jahr.

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