Die Kreuzstraße wird völlig neu ausgebaut: Pläne vorgestellt

Von: ehg
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Die Planungen für den Ausbau der Kreuzstraße wurden jetzt im Würselener Bauausschuss vorgestellt. Symbolfoto: dpa

Würselen. Endlich ist es so weit! Die Kreuzstraße, die sich bereits seit Jahren in einem erneuerungsbedürftigen Zustand befindet, wird in zwei Abschnitten neu ausgebaut, und zwar von der Bahnhofstraße bis zum Lindenplatz und von der Elchenrather Straße bis zur Bahnhofstraße.

An den ersten Abschnitt wird in Zusammenhang mit dem Förderprogramm Integriertes Handlungskonzept für den Lindenplatz Hand angelegt werden. Vorgestellt wurden im Technik- und Bauausschuss zwei Varianten für den zweiten Abschnitt: Gemäß der Gehwegvariante wird beidseitig ein 2,50 Meter breiter Gehweg angelegt, um den Fußgängern und Kindern ausreichend Platz einzuräumen.

Was aber zur Folge hat, dass nicht mehr auf beiden Seiten geparkt werden kann. Die Parkplatzvariante trägt der Tatsache Rechnung, dass infolge der Altbebauung und der nicht vorhandenen eigenen Möglichkeiten möglichst viele Parkplätze angelegt werden müssen. Die Gehwegbreiten bleiben dabei unter den geforderten 2,50 Meter. Um den Bürgersteig bequem mit Kinderwagen oder Rolator nutzen zu können, wird eine Mindestbreite von 1,20 Meter festgesetzt.

Der Ausschuss legte Wert darauf, dass die betroffenen Bürger rechtzeitig in die Planung und Umsetzung des Vorhabens einbezogen werden. Wie Technischer Beigeordneter Till von Hoegen versicherte, wird die Planung im Rahmen einer Offenlage den Bürgern zugänglich gemacht werden.

In Ergänzung zu den Planungen des Straßenbaus wurden sowohl die öffentlichen Abwasserkanäle als auch die privaten Anschlussleitungen mittels Kanal-TV befahren. Die Auswertung ergab, dass der öffentliche Kanal in Teilen sanierungsbedürftig ist. Die Schäden könnten in geschlossener Bauweise mittels Inline-Verfahren beseitigt werden. Die privaten Anschlussleitungen sind rund 80 Prozent undicht und teilweise stark sanierungsbedürftig mit fehlerhaften Anbindungen an den städtischen Kanal, so dass die Leitungen in weiten Teilen nur in offener Bauweise erneuert werden können.

Nur vereinzelt wurde durch Anlieger im Nachgang zu der im Jahre 2010 erfolgten Dichtigkeitsprüfung in Eigenregie die Sanierung durchgeführt. Die notwendigen Tiefbauarbeiten müssen mit den Straßenbaumaßnahmen zeitlich abgestimmt und koordiniert werden.

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