Herzogenrath - Die Kita-Pläne haben Grenzen

Die Kita-Pläne haben Grenzen

Von: tv
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Herzogenrath. Das von der Stadt erworbene Grundstück in Merkstein, auf dem der dreizügige Kindergarten gebaut werden soll, hat Nachteile.

Das bemerkte Jost Gellinek von „nbp Architekten” bei der Vorstellung der Vorpläne für das Passivhaus vor dem Bau- und Verkehrsausschusses. Das Problem: Auf den Nachbargrundstücken könne theoretisch bis direkt an die Grundstücksgrenze gebaut werden. In einem solchen Falle bleibe dem Kindergarten nicht viel Freifläche. Aus diesem Grund hatte Gellinek gleich zwei Vorpläne im Gepäck: einen, in dem der Kindergarten wie bereits angedacht eingeschossig ausgeführt ist und einen zweiten, in dem sich die drei Gruppen auf zwei Geschosse verteilen.

Die geschätzten Kosten gab der Architekt mit circa 1,6 Millionen Euro für Variante 1 und etwas mehr als 1,7 Millionen Euro für Variante 2 an. Zuviel, wie Gerhard Neitzke (SPD) anmerkte. Gerade vor dem Hintergrund des Haushaltssicherungskonzeptes, in dem sich die Roda-Stadt befinde, müsse man im Rahmen der veranschlagten Mittel von 1,5 Millionen Euro bleiben. Dr. Bernd Fasel schlug vor, weitere Büros mit der Ausarbeitung eines Vorplans zu beauftragen, um weitere Impulse zur optimalen Umsetzung des Baus zu erhalten.

Die Investition bei Ausführung als Passivhaus koste, so Gellinek, rund zehn bis 15 Prozent mehr. Je nach Entwicklung der Energiepreise amortisiere sich der Mehraufwand nach zehn bis 15 Jahren. Die Barrierefreiheit im Kindergarten sei vorbereitet und könne, je nach Wunsch, direkt oder später umgesetzt werden. Zu jedem der drei Gruppenräume, so wiesen es die Vorpläne aus, gibt es jeweils einen Neben- und einen Ruheraum.

Außerdem ist ein etwas größerer Mehrzweckraum, zum Beispiel für gemeinsame Aktivitäten, Sport oder Feiern, vorgesehen. Endgültig entschieden ist jedoch noch nichts. Der Zeitplan hänge nach Aussage der Verwaltung im Wesentlichen von den Haushaltsberatungen und der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht ab. Im nächsten Schritt sollen die Planungen mit dem Landesjugendamt abgestimmt werden.
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