Die „Höhner” auf der Burg: Partygäste feiern richtig mit

Von: eli
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Karnevals-Hits im Sommer: Die
Karnevals-Hits im Sommer: Die „Höhner” legen sich beim Konzert auf Burg Wilhelmstein wieder kräftig ins Zeug. Foto: E. Zander

Würselen. Burg Wilhelmstein platze aus allen Nähten, die Stimmung brodelte schon, bevor der erste Musiker die Bühne betreten hatte. Die Menschen, die hierher kommen, wissen eben, was sie erwarten können.

Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Die „Höhner” waren auf Einladung der Würselener Karnevalsgesellschaft „Au Ülle” erneut gekommen und feierte mit den Karnevalisten und Musik-Fans eine große Sommerparty. 40-jähriges Band-Jubiläum kann die Gruppe mit Janus Fröhlich, Henning Krautmacher, John Parsons, Hannes Schöner, Jens Streifling und Peter Werner in diesem Jahr feiern und hat dazu eine neue CD auf den Markt gebracht. Sie wollen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern den Blick nach vorne richten.

Das Konzert in Bardenberg bot sich als gute Gelegenheit, eben jenes vorzustellen. Ruhiger sind sie auf dem neuen Album, nachdenklicher, teils melancholisch. So fragen sie in „Quo vadis” etwa: „Wo geht die Reise hin? Wer kennt das große Ziel?” Um selbst die Antwort zu geben: „Da ist noch so viel drin. Wir bleiben weiterhin im Spiel!” Bezug auf die digitale, technisierte Welt nehmen sie in „Da hammer widder wat” und sehen mit einem Augenzwinkern auf so manche fragwürdige Handy-Application. Gedanken und Gefühle bekommen Raum. Die Karnevals-Herkunft wird nicht verleugnet, tritt aber zeitweise in den Hintergrund. Aber eben das ist es auch, was das Publikum an „ihren” Höhnern so liebt. Ausgelassene Stimmungslieder, für die sie bekannt sind. Das wissen die Musiker natürlich und geben Gas. „Schade Schokolade” ist einer der großen Renner des Abends, ein Lied, das die Zuhörer auch ohne Band singen.

Termin 2013 steht schon fest

Auch wenn sich die Gruppe immer weiter entwickelt hat, sind es die alten Stücke, die das treue Publikum von den Sitzen holt. Ausgelassen tanzen viele zu „Pizza Wundaba”, während Krautmacher Pizza an die an der Bühne knienden Kinder verteilt. Gestisch wird das Glas zu „Dä Sultan hät Doosch” gehoben. Und auch wenn Krautmacher weiß, „die Seele der Welt liegt in Bardenberg” singt er gemeinsam mit hunderten Fans „Dat Hätz vun dr Welt”, das dem Liedtext zufolge in Köln schlägt.

Schon jetzt freuen sich „Au Ülle” und Co. auf das nächste Konzert mit den „Höhnern” - der Termin auf Burg Wilhelmstein, Dienstag, 16. Juli 2013, ist schon im Kalender markiert.
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