Die Führung zur Stadtentwicklung wurde mit einer schönen Aussicht belohnt

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Viel Information schickte Bürgermeister Willi Linkens voraus, bevor der sportliche Aspekt in den Vordergrund rückte und die Haldenspitze erklommen wurde. Foto: Sigi Malinowski
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Hohen Freizeitwert hat Baesweilers grüne Lunge: der Carl-Alexander-Park.

Baesweiler. Leser informierten sich im Carl-Alexander-Park über die Baesweiler Stadtentwicklung. Bürgermeister Willi Linkens erklärte den Interessierten die Veränderungen der Stadt in den letzten Jahrzehnten. Das Haldenplateau bietet dafür eine ideale Rundumsicht.

Gefühlt war Willi Linkens der Träger des gepunkteten Trikots. Als Sieger der Bergwertung auf dem Weg zum Haldenplateau. „Es gab Zeiten, da bin ich viermal am Tag hier hoch gelaufen“, erklärte der Baesweiler Bürgermeister seinen bemerkenswerten Fitnesszustand.

Ein knappes Dutzend zählte das „Peloton“, dass im Rahmen unserer Leseraktion „7 x Sommer“ den Aufstieg zur Spitze des kultivierten Kohlenbergs mitmachte. Dafür wurde die Gruppe mit schönen Aussichten belohnt. Nachdem Linkens zu Beginn der Führung einen fast einstündigen Block an Theorie in Sachen Stadtentwicklung und -geschichte am Roten Haus vorwegschickte. Vier Alsdorfer und sechs Baesweiler Einwohner bekamen zunächst leckeren Käsekuchen und Kaffee vom Bürgermeister spendiert.

Dabei erläuterte der Ur-Kellersberger Reinhard Osmy beispielsweise, was ihn denn an der Nachbarstadt reizt. „Ich fahre häufiger schon mal zum Kaffeetrinken in die Innenstadt, denn die ist sehr hübsch geworden“, kreuzt der 62-Jährige dabei auch schon mal gerne das Gewerbegebiet.

Dort führt es auch den pensionierten Banker Josef Eckers mit seiner Frau Karin oft hin. „Es ist beeindruckend zu sehen, was sich hier alles getan hat“, ist der 76-jährige Eckers angetan. Immerhin radeln die beiden sehr oft aus ihrem Heimatdorf Setterich ins Zentrum. Der ehemalige Vorständler der Sparkasse stellte heraus: „Baesweilers Gewerbe hat man nicht mit irgendeinem Riesending aufgebaut, sondern quer Beet die Ansiedlungspolitik aufgestellt.“

Musik in den Ohren von Willi Linkens, der erklärte, was sich nach dem Zechenaus – bis 1975 wurde Steinkohle in Baesweiler gefördert – auf dem Gelände getan hat. Nach der Monostruktur Bergbau ging die Stadt hin und errichtete das bis heute ständig wachsende Gewerbegebiet, dass mittlerweile 4000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Das Herz ist das Internationale Transfer- und Servicecenter (its).

Auch über diese Einrichtung gelang es der Stadt „viele ausländische Unternehmen bei uns anzusiedeln“, erklärte Linkens im Beisein seiner persönlichen Referentin Birgit Kremer-Hodok. „Wir haben eine gute Mischung an Unternehmen“, kündigte der Bürgermeister in dem Zusammenhang an, „wir beabsichtigen, das Gewerbegebiet in Richtung Übach zu erweitern“. Es stehe fest, „dass wir demnächst zwei weitere ansehnliche Betriebe willkommen heißen können“.

Umgestaltung der Innenstadt

Weitere Schwerpunkte, die Linkens seinen Gästen vermittelte, waren der Seniorenpark am CAP (Linkens: „Vor fünf Jahren hat das kaum jemand für möglich gehalten, dass hier eine derartige Wohnanlage entstehen würde.“) oder auch die Umgestaltung der Innenstadt, die mit der Errichtung des Einkaufszentrums am Feuerwehrturm noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch das „Integrierte Handlungskonzept“ wird demnächst umgesetzt. „Die Förderung ist bewilligt, wir warten auf den Bescheid“, freut sich Linkens.

Ein umfangreicher Fragenkatalog wurde bei der Sommertour aufgeblättert. So wollten Käthe Wintgens, das Alsdorfer Unternehmerpaar Karl-Heinz und Brigitte Gielen (Bäckerei), Vinzenz Bongartz oder auch der ehemalige Baesweiler Amtsleiter Michael Ohler nebst Sohn Winfried wissen, wie man an neue Baugrundstücke kommt?

Was ist mit den Projekten Anschluss der Euregiobahn an Baesweiler oder wie geht’s mit der Umgehung L 50 n (Richtung Siersdorf weiter)? Stark im Fokus bezüglich neuer Baugebiete stand dabei der Bebauungsplan „Südwest“. Dort sollen bald 1000 Menschen ihr neues Zuhause finden. Wie sich das – und andere markante Punkte der Stadt – von oben ansehen lassen, war vom Aussichtspunkt sehr schön zu betrachten.

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