Die Falken setzen sich intensiv für die Belange von Flüchtlingen ein

Von: yl
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Helfen tatkräftig bei der Integration von Flüchtlingen in Alsdorf: Die Falken. Foto: Yannick Longerich

Alsdorf. Mittlerweile können die Falken ein beachtliches Portfolio über ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe vorweisen: Begrüßungspaket-Aktionen für Neuankömmlinge, Spielnachmittage, Dolmetschen, Essensausgabe in der Alsdorfer Erstaufnahmestelle und vieles mehr.

Die jüngste Aktion: ein Winterfest für Flüchtlingskinder, das den Kontakt besonders zu den jungen Flüchtlingen auch über die Tradition des Schenkens weiter intensivieren soll.

Mit dem Engagement allein ist es für die Falken aber nicht getan. Im Zuge ihrer eigenen Erfahrungen mit Schicksalen von Flüchtlingen in Alsdorf hat die hochmotivierte Jugendgruppe unter Leitung von Beate Kuhn einen „Denkzettel“ mit aus ihrer Sicht notwendigen Forderungen an die Politik verfasst.

Hier wird etwa eine weitere Verschärfung des Asylgesetzes vehement abgelehnt. Auch verwaltungstechnische Probleme bei Anerkennung von Schulabschlüssen, Kategorisierung von Herkunftsländern und der Zugang zu Sport und Kultur werden von den Falken angesprochen.

Cheyenne, Lynn, Yasin, Lena, Lars, Layla und Vivien versteifen sich jedoch nicht auf die aktuelle Debatten. Vielmehr ist für sie wichtig, sich um persönlichen Kontakt und Hilfestellung zu bemühen. Während in den Weihnachtsferien noch einmal mit den Kindern gebastelt und gespielt wird, steht die Planung für weitere Aktionen schon längst ins Haus.

Beate Kuhn sagt: „Es bleibt natürlich nicht bei einer Formulierung einzelner Thesen im Zuge des ,Denkzettels‘. Wir wollen weiterhin den Flüchtlingsfamilien den bestmöglichen Empfang hier in Alsdorf geben und sie nach Möglichkeit schnell an das Leben hier gewöhnen. Natürlich sind wir dadurch mehr denn je auf Spenden angewiesen.“

Wer helfen will, kann sich bei Beate Kuhn unter Telefon 0177/6498808 oder per E-Mail an beate_kuhn@gmx.net wenden.

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