Die Burgweihnacht erstrahlt im neuen Lichterglanz

Von: mabie
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Romantisch, auf verschiedenen Ebenen verteilt und mit stimmungsvollem Licht veredelt: So glänzte auch die jüngste Auflage der Herzogenrather Burgweihnacht. Foto: Markus Bienwald
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Der Schulchor der Grundschule „Alt-Merkstein“ sorgte mit schwungvoller Weihnachtsmusik für gute Laune. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Lichter sind ja am Ende des Jahres immer so gefragt wie eigentlich sonst nie. Überall strahlt und glitzert es, manche treiben es bunt, andere bleiben bei weiß und wieder andere verzichten darauf.

Für alle Enthusiasten toller Weihnachtsbeleuchtung brachte die jüngste Auflage der Burgweihnacht in Herzogenrath ein funkelndes Beispiel dafür, was möglich ist. Schon am Entree zu Füßen der Burg Rode wurden die Gäste von bis zu sechseinhalb Meter hohen Lichtertannen begrüßt. Am Burgfundament waren zudem zwei gigantische Rentiere platziert.

„Ich bin schuld daran“, gab Nadine Schwartz von der Stadt Herzogenrath zu, die mit dem fleißigen Team vom Fachbereich 4 für Aufbau und die richtige Platzierung der leuchtenden Tierchen und Bäumchen verantwortlich zeichnete. „Ich hatte mich einfach in die Rentiere verliebt, die musste ich haben“, sagt sie. Wobei sie mit „ich“ sich natürlich als Organisatorin des brillanten Weihnachtsgenusses an und um die Burg meint.

Die neuen Lichter schlugen übrigens bestens ein, denn schon zur hervorragend besuchten Eröffnung am Freitagabend zuckten Hunderte Gäste ihre Smartphones, um damit schmachtend-schöne Schnappschüsse vor der leuchtenden Kulisse zu kreieren. Die verzichtete zwar auf den sonst schon einmal auf dem großen Rasenfeld zwischen Burgplateau und Freilichtbühne platzierten, riesigen Leuchtstern. „Dafür haben wir in diesem Jahr einen kleinen Weihnachtsbaumwald angelegt“, so Nadine Schwartz weiter.

Der kam bestens an, sorgte im Zusammenspiel mit der auf drei Etagen verteilten Budenstadt für ein einzigartiges Flair. Unten an der Straße war schon alles abgesperrt, hier zeigten erste Händler, was sie so handwerklich auf dem Kasten haben. „Die Besonderheit bei uns ist, dass wir ausschließlich auf Kunsthandwerker setzen“, betont Nadine Schwartz. Hochwertige Waren warben so im Einklang mit dem Angebot der ortsansässigen Händler nicht nur am verkaufsoffenen Sonntag um Weihnachtseinkäufer. Das war auch vor der Freilichtbühne und ganz oben auf dem Burghof und im Inneren der Burg nicht anders.

Glühwein und mehr

Natürlich mischten sich in die bunten Angebote auch die obligatorischen Verpflegungsangebote von Waffeln über Herzhaftes bis Glühwein. Ob es der wie angepriesen beste Glühwein der Burgweihnacht war, verriet auch Altbürgermeister Gerd Zimmermann, der als Vertreter des Rotary Clubs Herzogenrath-Kerkrade-Eurode fleißig Glühwein nachschenkte und Gläser spülte, natürlich alles für den guten Zweck. „Wir sind ja nicht nur bei der Burgweihnacht, sondern die ganze Adventszeit über aktiv“, sagte er.

Mit dem „Adventskalender live“ bieten sie eine ganze Menge schöner Aktivitäten auf der Burg und helfen dabei auch gerne. „Die Burgweihnacht ist dabei immer viel Arbeit, aber auch unser Highlight“, schloss Zimmermann, ehe er mit seinen Kollegen die nach Glühwein und einem Snack dürstenden Gäste versorgte.

Das Publikum wurde übrigens auch nicht vergessen: auf der Bühne, gleich da, wo es am meisten glitzerte, traten beispielsweise die Combo „Hells Belles“ mit ihren tollen Coversongs oder auch der Schulchor der Grundschule „Alt-Merkstein“ und noch viele Musikgruppen auf. Unter Leitung der bestens aufgelegten Gaby Beyer-Ortmanns zeigten sie schon kurz nach der offiziellen Eröffnung durch Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch, dass sich ein Besuch bei der Burgweihnacht immer lohnt, nicht nur, wenn wie in diesem Jahr die neue Beleuchtung ein echtes Highlight ist.

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