Die Altpapiertonnen in Roda werden ausgetauscht

Von: Jule Klieser
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Altpapier: 4000 Tonnen werden
Altpapier: 4000 Tonnen werden jährlich in Roda entsorgt. Foto: J. Klieser

Herzogenrath. Die Stadt Herzogenrath hat die Entsorgung von Altpapier in die Hände des kommunalen Unternehmens Regioentsorgung gelegt. Mit dem bisherigen privaten Unternehmer habe es Probleme gegeben, teilte Bürgermeister Christoph von den Driesch mit.

Der Vertrag läuft zum Jahresende aus. Ab dem 1. Januar wird die Regioentsorgung für die Altpapierabholung zuständig sein. Der Stadtrat hatte die Umstellung einstimmig beschlossen. Für die Bürger bedeutet das: die Altpapiertonnen werden ausgetauscht.

Ab 18. Dezember werden die neuen Altpapierbehälter verteilt, und der bisherige Entsorger muss seine Gefäße bis Jahresende einsammeln. Die neuen Tonnen sind mit einem Aufklebeetikett und einem Chip versehen, damit nachprüfbar ist, zu wem sie gehört.

„Eine nicht ganz einfache logistische Herausforderung”, nennt der Bürgermeister die Aktion. Schließlich geht es um 16 000 Altpapier-Behälter. Dieser Tage verschickt die Verwaltung 12 000 Anschreiben mit den Informationen an alle Herzogenrather Grundstückseigentümer und Unternehmen.

Jeder bekommt für jede alte Tonne ein 240-Liter-Gefäß. Wer keinen, mehrere oder einen größeren Behälter möchte, muss dies der Regioentsorgung schriftlich mitteilen. Ansonsten geht alles von allein. Eine Zeit lang werden die meisten Eigentümer also zwei Tonnen haben, die alte und die neue.

Stephanie Pfeifer von der Stabsstelle Unternehmensstrategie bei der Regioentsorgung hofft sehr, dass der Tausch reibungslos über die Bühne geht und Schnee und Eis die logistische Herausforderung nicht behindern werden. „Das muss man sorgsam machen und wir wollen den Austausch bis Mitte Januar durch haben.”

Gebührenerhöhungen kommen auf die Bürger nicht zu. Finanziell sehen die Organisatoren sogar einen Vorteil. Eventuelle Erlöse aus der Altpapier-Verwertung fließen in den Gebührenhaushalt der Stadt. „FairPapier” heißt darum das Logo der Abteilung bei der Regioentsorgung.

„Die Papier-Erlöse sind relativ stark, etwa 100 Euro pro Tonne”, spricht Pfeifer aus Erfahrung. Bei 4 000 Tonnen Altpapieraufkommen pro Jahr in Roda kommt da einiges zusammen. „Das Geld dient zur Stabilisierung”, sagt Pfeifer. Die Abfallentsorgung sei in Herzogenrath sehr bürgerfreundlich, und so könnte das breite Angebot bei Bedarf querfinanziert werden.
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