Die Alsdorfer Schulen tauschen ihre Gebäude

Von: vm
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Bald wird die Marienschule in das Gebäude einziehen, in der noch die Europaschule untergebracht ist. Foto: Verena Müller
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Das Gebäude auf der Marienstraße wird von der Europaschule bezogen. Foto: Verena Müller

Alsdorf. Für die aus allen Nähten platzende Marienschule in Alsdorf ist eine neue Lösung gefunden worden. Sie tauscht einfach mit der auslaufenden Europahauptschule an der Pestalozzistraße. Jedenfalls empfiehlt der Schulausschuss, der Dienstagabend getagt hat, dies dem Rat.

Ursprünglich hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die Container, die nicht mehr am Kultur- und Bildungszentrum (Kubiz) benötigt werden, der Realschule in Mariadorf zur Verfügung zu stellen.

Die CDU-Fraktion unterbreitete im damaligen Schulausschuss Anfang vergangenen September den Vorschlag, die Aufstellungskosten für die Container überprüfen zu lassen und einen Schultausch in Erwägung zu ziehen.

Hintergrund ist, dass die Realschule seit dem laufenden Schuljahr eine Klasse mehr hat. Sie ist inzwischen dreizügig. Derzeit werden 370 Schüler in 13 Klassen unterrichtet.

Spätestens zum nächsten Schuljahr müssen deshalb dringend neue Räume geschaffen werden. Zum Vergleich: Die Europahauptschule besuchen nach den Sommerferien voraussichtlich 152 Schüler in sieben Klassen.

Die Container, von der die Rede war, hatte die Stadt Alsdorf vor dem Wasserschaden im Neubau des Kubiz für 350.000 Euro angeschafft, um den Umzug in den vergangenen Sommerferien wie geplant realisieren zu können. Zum Zeitpunkt der Anschaffung hatten sich „lediglich“ am Langhaus Baumängel aufgetan, der Neubau sollte noch rechtzeitig fertiggestellt werden.

Wasserschaden verhindert Umzug

Dann trat der Wasserschaden auf und der gesamte Umzug wurde um ein ganzes Jahr verschoben. Damit waren die Container, in denen fünf Klassen Platz fänden, schließlich überflüssig geworden. Der neue Beschlussvorschlag sieht nun, rund vier Monate später, so aus: Da der Transport der Container auf das Schulgelände nur mit hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden wäre und für die Marien-Realschule eine dauerhafte Lösung im Vordergrund stehen solle, ziehen nur vier Containerklassen nach Mariadorf um. Als temporäre Ausweichmöglichkeit.

Renovierung und Sanierung

Derweil sollen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten in einer Gesamthöhe von 605.500 Euro erledigt werden.

Am Standort Marienstraße: Herrichtung der Werkräume (15.000 Euro), Erweiterung der Lehrkochküche (7500 Euro) und Renovierungsarbeiten in Treppenhaus, Fluren, Klassenzimmern sowie in der Verwaltung (15.000 Euro).

Am Standort Pestalozzistraße: Einrichtung/Erweiterung eines Chemie-Unterrichtsraums (80.000 Euro), Einrichtung eines zweiten Biologieraums (65.000 Euro), Technische Ausstattung (W-Lan etc., 30.000 Euro), Komplettsanierung der sanitären Anlagen (70.000 Euro), Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung (15.000 Euro), Treppenhäuser/Flur/Klassenräume (128.000 Euro). Baunebenkosten: 100.000 Euro. Der Umzug soll zum kommenden Schuljahr erfolgen.

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