Der Wochenmarkt zieht auf den Neuen Markt um

Von: mas
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Frische Lebensmittel sollen hier künftig verkauft werden. Der Stadtrat stimmte einer Verlegung des Wochenmarktes vom Rathausvorplatz zum „Neuer Markt“ zu. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Das allgemeine Interesse schwindet: In letzter Zeit beklagen sich sowohl die Marktstandbetreiber als auch die Kunden, der Standort des Settericher Wochenmarktes sei nicht mehr attraktiv. Seit Jahrzehnten findet der Markt jeden Donnerstag zwischen 7 Uhr und 12 Uhr auf dem Rathausvorplatz statt.

Das wird sich ändern, denn der Stadtrat Baesweilers beschloss in seiner jüngsten Sitzung eine Verlegung. Künftig wird der Wochenmarkt auf dem sehr zentralen Platz „Neuer Markt“ im Herzen des Ortes ausgerichtet. Dafür stimmte das Gremium geschlossen. Neben dem Settericher Wochenmarkt gibt es einen weiteren Markt auf dem Kirchenvorplatz St. Petrus in Baesweiler. Dieser wird derzeit freitags von 7 Uhr bis 12 Uhr ausgerichtet.

Die Verlegung in Setterich gründet vornehmlich darauf, dass durch die deutlich zurückgegangene Resonanz Marktbeschicker teilweise unregelmäßig mit ihren Ständen oder Autos kommen – oder wie in einem weiteren Fall, dass ein Fischhändler wegen fehlender Wirtschaftlichkeit komplett aufgab.

Zwischenzeitlich hatte Baesweilers Verwaltung sich erfolgreich um einen Ersatz bemüht. Aber auch dieser Fischhändler verlor nach nur einigen Wochen das Interesse und ward nicht mehr gesehen. Insgesamt ging die Kundschaft zurück.

Diese will man am Neuen Markt wieder verstärkt aktivieren. Ganz wichtig, so die Stadtverwaltung, es muss sichergestellt werden, „dass insbesondere Anbieter von frischen Lebensmitteln wie Fleisch, Wurst, Käse, Fisch, Brot oder Obst und Gemüse den absoluten Schwerpunkt des Settericher Wochenmarktes bieten.

Die Verlegung, so hat die Stadt ermittelt, sei nicht nur der Wunsch der Marktbeschicker, sie sei auch von großem Interesse bei den Bürgern. Durch die Verlegung des Wochenmarktes – so erhofft sich das die Verwaltung – würde eine weitere Stärkung der Ortsmitte als Stadtteilzentrum mit ergänzenden Versorgungsfunktionen einhergehen. Zudem stehen zahlreiche Parkplätze in unmittelbarer Nähe des „Neuen Marktes“ zur Verfügung.

Ein Plus sei auch die Erreichbarkeit durch den Öffentlichen Personennahverkehr und durch die unmittelbar am Neuen Markt befindliche Mitfahrerbank. Außerdem befindet die Verwaltung, ein kompakterer Markt am neuen Standort im Zentrum würde sich positiv auswirken, während freie Flächen wie am Rathausvorplatz eher negativ wirken. Insgesamt verspricht sich die Stadt eine positive Magnetwirkung für den gesamten Einzelhandel im Zentrum.

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