Würselen - Der VfR schickt beste Grüße nach Nigeria

Der VfR schickt beste Grüße nach Nigeria

Von: ehg
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Wieder zurück: Schatzmeister Peter Mommertz (2.v.l.) und Ulrich Bergmann (l.) sorgten mit Hilfe des VfR-Förderclubs, dass der Spieler Peres Laban Nwarimoya seinen erkrankten Vater in Nigeria besuchen konnte. Trainer Mustafer Özdemir (r.) hatte den Spieler zum VfR geholt. Foto und Repro: Sevenich Foto: Sevenich
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In Lagos in Nigeria: Peres Laban Nwarimoya (stehend Mitte) hatte als Gastgeschenk des VfR zwei Trikotsätze und Trainingsmaterial mitgebracht und den Spielern des Vereins „Ojo Barracks“ überreicht.

Würselen. Seit knapp einem Jahr hat der 29-jährige Nigerianer Laban Nwarimoya seine sportliche Heimat beim VfR Würselen auf „Drisch“ gefunden. Trainer Mustafer Özdemir, der ihn als soliden Abwehr- und Aufbauspieler kennengelernt hatte, holte ihn dorthin. Er spielte im Frühjahr eine wichtige Rolle beim geglückten Kampf gegen den Abstieg und zum Klassenerhalt.

 In der laufenden Saison 2012/2013 ist er eine stabilisierende Größe in dem noch recht jungen Kreisliga-A-Kader. Bevor sich Laban auf die neue Saison vorbereiten konnte, ereilte ihn aus Lagos die Nachricht von einer schweren Erkrankung seines Vaters.

Ein möglichst schneller Besuch am Krankenbett war angesagt. Doch fehlten dem VfR-Abwehrstrategen die finanziellen Mittel für den langen Flug.

Die „Überredungskünste“ von Schatzmeister Peter Mommertz und Ex-Jugendwart Ulrich Bergmann trugen Früchte, so dass der Nigerianer dann doch seinen Vater besuchen konnte. Nicht nur ihn und seine Familie, sondern auch seine Freunde aus dem ehemaligen Heimatverein „Ojo Barracks“. Als Gastgeschenk hatte er zwei Trikotsätze und auch sonstiges Trainingsmaterial aus VfR-Beständen im Gepäck. Die neue Sportkleidung sorgte vor allem bei den anderen Liga-Mannschaften für Aufsehen.

Gut und hoffnungsfroh aus Nigeria in seine zweite Heimat zurückgekehrt, steht Laban in der Abwehr der VfR-Mannschaft wieder Sonntag für Sonntag seinen Mann.

Da die sportlichen Bedingungen in Afrika nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen sind, wird der VfR Würselen auch beim nächsten Besuch des Nigerianers in der Heimat seinem ehemaligen Verein „Ojo Barracks“ weitere Sportutensilien zukommen lassen.

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