Der Ort und die Jecken sind auf Zukunftskurs

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Stolz: Von den aktuellen Prinz
Stolz: Von den aktuellen Prinzessinnen Pia und Alyssa (l.) und der ersten Marktprinzessin Helga (r.) flankiert, holten sich Setterichs Jecke mit „Teamleiter” Peter Jansen zur Jubelausstellung Glückwünsche ab, unter anderen von Gebietsdirektor Manfred Aretz (Mitte) und Ulrich Rösseler (r.). Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Der Karneval in Setterich hatte einst auch Tiefpunkte. Das wird zum Jubiläum nicht ausgeklammert. Aber vielmehr besinnt man sich zum 33-jährigen Jubiläum des Karnevalsausschusses Setterich (KAS) auf den Ist-Zustand.

Derzeit schreiben die „Settericher Eäsel”, wie sie gerne genannt werden, mehr als eine „schwarze Null”. Es geht voran mit den Jecken des Ortes, der sich auf breiter Front auf Zukunftskurs befindet. Das alles lässt sich derzeit in der Filiale der Sparkasse an der Hauptstraße ergründen. Angeführt von Marktprinzessin Pia (Jansen) und Kinderprinzessin Alyssa (Alzner) besuchte der mehr als 60 Aktive zählende Verbund eine Ausstellung zum Thema 33 Jahre Karneval in Setterich. Empfangen von Hausherr und Filialleiter Ulrich Rösseler und vom Sparkassen-Gebietsdirektor Manfred Aretz ging es zur Sache.

Noch keine zehn Sätze Eröffnungsreden waren geschwungen, da hieß es schon „dreeimoal Setterich Alaaf”. Zwischen einer Vitrine voller Orden, einer schnieken Uniform der Gesellschaft, der prächtigen Standarte und vielen Bildern und Texten über den Werdegang des Settericher Fastellovvends hieß Rösseler neben dem Schirmherrn Bürgermeister Dr. Willi Linkens sowie KAS-Präsident Peter Jansen viele Ehrengäste willkommen.

Garant für Stimmung

Die heimlichen „Helden” standen aber eher in zweiter Reihe. Wie beispielsweise die „Veteranen” Gottfried Peters oder Uwe Bellmann und die erste Settericher Marktprinzessin Helga (Schmidt). „Der KAS ist Garant für Stimmung, Lebensfreude Harmonie und tolle Unterhaltung”, lobte Ulrich Rösseler, der sich als Wardener dem Settericher Brauchtum in vielen Belangen sehr hingezogen fühlt. Im Augenblick sei es wichtig, merkte Rösseler an, „das Getane zu betrachten, und wenn wir damit zufrieden sind, dann können wir sagen: Weiter so!” 1979 wurde das Festkomitee Settericher Karnevalszug auf Initiative des Gastwirtes Helmut Schönecker gegründet. Später erfolgte die Umbenennung in KAS.

Dass es in 33 Jahren nicht nur bergauf ging, belegte sich auch an der Zahl von nur acht aktiven KAS-Mitgliedern Mitte der 90er Jahre. Herbe Rückschläge wurden auch weggesteckt, weil die Settericher um Peter Jansen herum mit eisernem Willen weiterarbeiteten. Dass sich der Settericher Karneval weiterentwickelt, ist bemerkenswert an der Nachwuchsarbeit zu erkennen. So zählt die Showtanzgruppe „Young Spirit” 15 Tänzerinnen, und die Kindertanzgruppe „Diamonds” stellt sich aus 12 Mädchen zusammen.

Bevor man „Das Lied des KAS” anstimmte, holte Schirmherr Linkens noch zu einem dicken Kompliment aus: „Ihr habt den Settericher Karneval aus einem Dornröschenschlaf heraus zu neuem Leben erweckt.” Dieses neusortierte Leben macht nicht den Eindruck, in den nächsten 100 Jahren wieder in Schlaf zu fallen. Bis Freitag ist die Ausstellung zu sehen.
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