Würselen - Der Löschzug Broichweiden zieht Bilanz

Der Löschzug Broichweiden zieht Bilanz

Von: ehg
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Jubilarehrung und Beförderungen beim Löschzug Broichweiden: Löschzugführer Ralf Jüsgens (3.v.r.) überreichte die Urkunden. Foto: W.Sevenich

Würselen. Beim Löschzug Broichweiden wurde von den 54 aktiven Feuerwehrleuten – darunter sieben Frauen – die 10.000er-Marke bei den Dienststunden wieder deutlich überschritten. Sie belief sich exakt auf 12.438,5. Davon: 2201,5 Übungs-, 2174 Einsatz-, 1933 Lehrgangs- und 6130 Stunden für sonstige Dienste.

Stark angestiegen war gegenüber dem Vorjahr (78) die Zahl der Einsätze auf 123. 39 mal rückte der Löschzug zu technischen Hilfeleistungen aus, neben zwölf kleinen und zwei mittleren Bränden musste ein Großbrand gelöscht werden. Blinde Alarmierungen gab es 56, böswillige einen.

Aktive besetzten den Gerätewagen Atemschutz der Städteregion in Würselen. Fünfmal waren sie mit dem Fahrzeug überörtlich im Einsatz. Löschzugführer Ralf Jüsgens sagte: „Der Weidener Löschzug ist stets ‚leistungsstark‘ ausgerückt und hat die vom Gesetzgeber auferlegten Schutzziele in einem sehr hohen Maße erfüllt.“

Im Rahmen der Atemschutzausbildung durchliefen 18 Wehrleute mobile Feuerlöschübungsanlagen auf der Feuerwache Würselen. Weitere Aktive besuchten die Übungsanlagen in Aachen, Simmerath und Düren-Stockheim. Im Rahmen der Absturzsicherung nahmen acht Mitglieder des Löschzuges Fortbildung im Stadtgebiet teil. Mit dem Lz Würselen-Mitte wurde an einem Abbruchhaus in der Drischer Straße geübt, mit dem Lz Bardenberg an einem Abbruchhaus in Pley. „Leistungsstark“ beteiligten sich die Broichweidener Wehrleute an der Gesamtübung der Würselener Wehr am Heilig-Geist-Gymnasium.

Der Neubau am Medizinischen Zentrum auf Marienhöhe erforderte diverse Begehungen. Bei der Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Landmaschinen Becker stand die Menschenrettung im Mittelpunkt. Mit dem neuen Hilfeleistungs-Löschfahrzeug haben sich die Wehrleute bei Übungen und Einsätzen vertraut gemacht. Im November wurde der Rüstwagen ausgemustert. Der Löschzug hofft, bald wieder über vier Fahrzeuge verfügen zu können.

Zahlreiche Aktive bildeten sich bei Lehrgängen auf Stadt- und städteregionaler Ebene fort. Außerdem nahmen einige Führungskräfte an Lehrgängen und Seminaren am Institut der Feuerwehr in Münster. Daniel von den Bergen schloss dort erfolgreich einen zweiwöchigen Gruppenführer-Lehrgang ab. Ausbilder des Löschzuges vermittelten ihr Fachwissen bei Lehrgängen auf Stadt- und städteregionaler Ebene. Sowohl bei eigenen als auch bei „fremden“ gesellschaftlichen Veranstaltungen trat der Löschzug Broichweiden „leistungsstark“ in Erscheinung. Für die geleistete Arbeit bedankte sich Löschzugführer Jüsgens.

Aus dem Bericht von Jugendwart Michael Winands ging hervor, dass beim 21-köpfigen Nachwuchs – sechs Jugendliche konnten 2014 neu aufgenommen werden – 3859 Stunden für Übung und Ausbildung zu Buche schlugen. 2306 Stunden entfielen auf jugendpflegerische Maßnahmen. Winands bedankte sich bei seinem Stellvertreter Robert Zolke sowie bei den Ausbildern Daniel von den Bergen, Anni Huppertz und Bernd Wertz. Zusätzlich wurde Hendrik Schmidt als Betreuer gewonnen.

Auf vielfältige gesellschaftliche Weise wurde die Kameradschaft über den aktiven Dienst hinaus von den 17 Mitgliedern der Ehrenabteilung gepflegt, was der Bericht vom Leiter Ludwig Scherz belegte.

Befördert wurden auf der Hauptversammlung 2015 Patrick Necke und Henrik Schmidt zum Feuerwehrmann, Jarek Kosch und Patrick Nellen zum Oberfeuerwehrmann und Daniel Huppertz zum Unterbrandmeister. Mit einem bronzenen Feuerwehrmann geehrt wurden für fünf Jahre aktive Mitgliedschaft Sarah Feilhaber und Michael Braun. Mit einer Urkunde bedankte sich der Löschzug für 20 Jahre Treue bei Frank Vonhoegen. Den goldenen Feuerwehrmann erhielt für 30 Jahre Manfred Steinbusch.

Harald Nellen freute sich bei 35 Jahren über eine goldene Uhr. Für über 400 geleistete Dienststunden bedankte sich Jüsgens bei Tobias Kuchen, Heinz Dautzenberg, Sascha Lürken, Manuell Vasen, Daniel Vondenbergen und Bernd Wirtz sowie bei Anni und Frank Huppertz. Nicht zuletzt galt sein Dank den Mitgliedern der Ehrenabteilung, Kurt Dobadka und Klaus Wertz, für ihre ehrenamtlichen Dienste.

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