Alsdorf - Der Klompenkönig ist ganz aus dem Häuschen

Der Klompenkönig ist ganz aus dem Häuschen

Von: ms
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Er lebe hoch: Die Wardener Klompenkönige stoßen auf den neuen Klompenkönig Willi Büttgen (4.v.r.) an; Brudermeister Robert Pelzer (3.v.r.) Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Der Klompenumzug und Klompenball ist und bleibt das Besondere beim jährlichen Wardener Schützen- und Volksfest. Trotz unsicherer Wetterlage hatte man Glück. Als der Klompenumzug mit über 300 Teilnehmern am Dorfgemeinschaftshaus startete, schien die Sonne.

Viele Zuschauer hatten sich an den Straßenrändern eingefunden, die die bunten Gruppen auf Klompen und in schönen Kostümen bewunderten: die Mutter-Kind-Gruppe, der Wardener Kindergarten, die Grundschule Ehrenstraße, der Karnevalsausschuss Wardener Vereine, die Frauenseilgruppe, die Schützendamengruppe, die Schützengruppe und nicht zuletzt die 25 Klompenkönige mit dem amtierenden Klompenkönig Herbert Büsching als „Herbert der Tröter Pötzer“.

„Er ist eine Augenweide, dieser bunte Klompenumzug, besonders die mit viel Liebe ausgestatteten Kindergruppen“, sagte der l. Beigeordnete Ralf Kahlen, den Brudermeister Robert Pelzer später noch im voll besetzten Festzelt mit einigen weiteren Ehrengästen willkommen hieß.

Der Klompenball stand unter dem von Michael Engel erarbeiteten Motto „Ab ins All beim Wardener Klompenball“. Heimatdichter Toni André trug zu Beginn ein Gedicht zum Motto vor und Hans Mosbach wurde mit der Ehrenkette der Klompenkönige ausgezeichnet. Zunächst ernteten die drei Kindergruppen für ihre Auftritte großen Applaus. Dann wurde der noch amtierende Klompenkönig Herbert Büsching als Herbert „Der Tröter Pötzer“ vorgestellt. Er wurde mehr als überrascht, als eine starke Einheit der KG Tröter Pötzer Jonge unter ihrem Präsidenten Frank Dohmen Einzug hielt, um ihrem Mitglied Büsching ihre Ehre erwiesen. Der Klompenkönig war aus dem Häuschen.

Es folgte der Auftritt der Klompenkönige unter dem Motto „Ab ins All beim Wardener Klompenball“. Als der Vorhang aufging, machten die Besucher große Augen, denn sie sahen eine über vier Meter lange Rakete, als Raumschiff Enterprise dargestellt und von Klompenkönig Herbert Büsching und Hans-Günter Hasselbaum in mühevoller Arbeit angefertigt.

Die dreiköpfige Crew stand unter dem Befehl von Captain Kirk (Rober Pelzer) und Karl-Heinz Flett als Mister Spok. Die Rakete steuerten die Planeten Hoengen, Mariadorf, Begau und Broicher Siedlung an, die von Captain Kirk und Mister Spok nach der Landung mit ihren Innenleben und Kosenamen vorgestellt wurden. Wieder auf dem Wardener Heimatplaneten sangen die dort wartenden Klompenkönige „Wenn ich so an ming Hemot denke“ und „Hipp – Hipp – Hipp, Hurra, die Klompenkönige sind wieder da“. Für diesen tollen und nicht einfachen Auftritt erhielt die große Klompenkönigsschar starken Beifall.

Beim Finale hieß es nun mit Worten des Dankes und einem Erinnerungsorden Abschied zu nehmen vom Klompenkönig Büsching. Dann wurde es spannend. Wer wird der Nachfolger? Brudermeister Robert Pelzer versteht es immer wieder, die Spannung hochzuhalten. Als er dann mit Willi Büttgen den neuen Klompenkönig ausrief, herrschte große Begeisterung.

Pelzer begründete die Ernennung damit, dass Büttgen seit Jahrzehnten für den VfL Eintracht Warden im Einsatz ist, dessen Vorsitzender er auch seit kurzem ist, verbunden mit der Unterstützung der örtlichen Gemeinschaft. Er gab ihn den Namen „Willi, der Eintrachtler“. Geschäftsführer Karl-Heinz Flett überreichte die Ernennungsurkunde und Altklompenkönig Büsching überreichte das Zepter mit der Kette.

Nach rund sechs Stunden Programmbeiträgen saß man noch bis nach Mitternacht zusammen. Nach dem Gottesdienst am letzten Festtag überreichten die Schützen und Klompenkönige, wie seit Jahren, Pater Fritz Siegers die beim Klompenball und der Dankmesse gesammelten Spenden. Diesmal waren es 670 Euro. Nach dem großen Erfolg des diesjährigen Festes können die Wardener Schützen jetzt wieder etwas durchatmen, denn es war für einige Mitglieder Schwerstarbeit.

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