Der Kalkhaldenpark soll jetzt gründlich aufgemöbelt werden

Von: ehg
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40 000 Euro sollen vom Land kommen: Papierkörbe und Bänke wünschen sich Würselens Politiker für den Kalkhaldenpark. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Die Pläne für Hochbeete auf dem Dreiecksplatz werden wohl vorerst in der Versenkung verschwinden: Bereits bei seinem Besuch im November 2012 hatte der Planer des Kalkhaldenparks, Professor Hinnerk Wehberg (Hamburg), zum Ausdruck gebracht, dass durch die von den Kommunalen Dienstleistungsbetrieben Würselen (KDW) geplanten Hochbeete die beabsichtigte Wirkung des Haldenparks verloren gehe.

Schriftlich schob er nach, „dass die Hochbeetplanung dem Urheberrecht grundsätzlich nicht gerecht wird“. Er plädierte vielmehr für die „Stärkung der Ränder durch ergänzende Pflanzarbeiten an den beiden Halden und die Realisierung der noch fehlenden Möblierung.

Die Verwaltung empfahl jetzt dem Ausschuss für Technik, Gebäude und Flächenmanagement, dem Vorschlag von Professor Wehberg zu folgen, „da für die Umsetzung neuer Maßnahmen wie Hochbeete und deren Pflege im Rahmen des Stärkungspaktes kein Handlungsspielraum besteht“. Dagegen werden die Möblierung und eine Antigraffiti-Behandlung der Betonflächen über die Zuschussnahme anteilig finanziert.

Wie von der Verwaltung hochgerechnet, werden Kosten von rund 50.000 Euro anfallen, wovon 40.000 Euro Landeszuschuss noch zur Verfügung stehen, so dass sich der Eigenanteil der Stadt auf 10.000 Euro belaufen wird. Dass sie über Sponsoring finanziert werden, davon machte Walter Quadflieg, Sprecher der UWG, deren Zustimmung zu den mit Hinnerk Wehberg abgestimmten Maßnahmen abhängig.

„Wir haben schon genug Ärger mit den ‚Steinen‘ im Wurmtal gehabt“, wollte CDU-Sprecher Joseph Bongard keine Katze im Sack kaufen. Ihn schockten die 50.000 Euro, die für Körbe und Bänke sowie Informationstafeln ausgegeben werden sollen. Es bräuchten keine „vergoldeten“ Papierkörbe aufgestellt zu werden, verlangte er konkrete Auskünfte.

Weitere Informationen bis zur Ratssitzung am Dienstag, 9. April, einholen zu wollen, versicherte Technischer Beigeordneter Till von Hoegen. Erst unter dieser Prämisse ließ sich Joseph Bongard schließlich zu einem Empfehlungsbeschluss bewegen.

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