Der junge Verein Alsdorfer „Taeguk“ fährt große Erfolge ein

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Medaille und Urkunden: Ihre Poom-Prüfungen haben Giulio Ronowski (l.) sowie Amaan (2.v.l.) und Ibrahim Mansour bestanden. Für Nicole Ketteniß gab es eine WM-Bronzemedaille auf Bali.

Alsdorf. Drei neue Meistergrade und einen Bronzemedaillengewinn bei der Taekwondo-Weltmeisterschaft können die Sportler der KSG Taeguk vorweisen. Dass man bei der koreanischen Kampfkunstart Taekwondo eine harmonische Verbindung von familienorientierten Breitensport und hochleistungsorientierten Spitzensport schaffen kann, beweist die Kampfsportgemeinschaft Taeguk.

Seit dem sich vor knapp zwei Jahren der Verein aus den Reihen erfolgreicher Taekwondo-Trainer und Sportler des Kreises Aachen gebildet hat, hat er sich nur in der Euregio, sondern auch weit über die deutschen Grenzen hinweg einen hervorragenden Namen gemacht hat.

Gleich drei jugendliche Sportler haben bei der Landes-Danprüfung der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union in Dormagen die Meisterprüfung abgelegt. Dabei zeigten Giulio Ronowski, der die Prüfung zum 1. Poom – so bezeichnet man den Meistergrad bei Kindern und Jugendlichen – ablegte, und die Geschwister Amaan und Ibrahim Mansour, die die Prüfung zum 2. Poom, absolvierten, dass sie physisch und psychisch in idealer Verfassung waren und von ihren Trainern optimal auf diese Herausforderung eingestellt wurden.

Die Prüflinge wurden in folgenden Disziplinen getestet: Grundschule, Formenlauf, Einschrittkampf, Selbstverteidigung, Vollkontaktkampf und Bruchtest.

Das Highlight der Saison konnte die gebürtige Alsdorferin Nicole Ketteniß, bei der Taekwondo-Weltmeisterschaft im Technikbereich auf der indonesischen Insel Bali „erkämpfen“. Nicole, die seit vielen Jahren in Stolberg wohnt und die vor knapp einem halben Jahr mit ihrem Mann Marcus Ketteniß in Spanien gemeinsam den Europameistertitel in der Kategorie Paarlauf erkämpfen konnte, zeigte sich bei der mit über 600 Teilnehmern aus über 60 Nationen bislang stärksten Taekwondo-Technik-WM in brillanter Form. Sie wurde für ihre Leistungen mit der Bronzemedaille belohnt.

Für das Technik-Nachwuchsturnier in Wuppertal und das „German Open“ im Technikbereich hat sich der Verein, der schwerpunktmäßig in Alsdorf trainiert, wieder hohe Ziele gesetzt. Eines der höchsten Ziele wird aber nach wie vor sein, den Sportlern – ob Breiten- oder Leistungssport – den Spaß an der koreanischen Kampfkunst Taekwondo zu vermitteln und das allgemeine Vereinsleben weiter aufblühen zu lassen. Trainer und Vorstand der KSG Taeguk schauen mit Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen.

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