Würselen - Der Förderverein ist begeistert vom Klang der neuen Orgel

Radarfallen Bltzen Freisteller

Der Förderverein ist begeistert vom Klang der neuen Orgel

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:

Würselen. Der Förderverein Orgelbau ging auf Besichtigungstour, zum letzten Mal. Vorsitzender Hermann Jörissen steuerte mit rund 60 Mitstreitern und Freunden den Osten Deutschlands an. Genau gesagt die sächsische Stadt Bautzen.

Hier hat die Orgelbaufirma Eule, die mit dem Bau einer neuen Orgel für den „Dom” beauftragt worden ist, ihren Sitz. Die neue Orgel dort schon mal in Augenschein nehmen zu können, bevor sie in den nächsten Woche in St. Sebastian aufgebaut wird, war für sie alle ein nachhaltiges Erlebnis.

Bei der Besichtigung erfuhren die Reisenden aus dem Westen der Republik, dass die vielen Teile der neuen Orgel in Handarbeit von hoher Qualität angefertigt und zu einem klingenden Instrument zusammen gebaut worden sind. Erstmals vor dem Rohling zu stehen, war nicht nur für Hermann Jörissen ein einmaliger Moment. Er machte die vielen Mühen, die in die Aktionen zur Finanzierung der Orgel - die Kosten belaufen sich auf rund 540.000 Euro - gesteckt worden sind, vergessen.

Groß war die Vorfreude auf den Pfingstsamstag, 11. Juni, da sie erstmalig in St. Sebastian zum Lobpreis Gottes erklingen wird. Als dann auch noch ein mitgereister Musiker auf einem provisorischen Manual „Großer Gott, wir loben dich” intonierte, machte sich Gänsehaut-Feeling breit. Der eine oder andere verdrückte sich dabei ein Freudentränchen.

Einig waren sich alle: Der „Dom” bekommt ein einmaliges Instrument, hergestellt bei einer sächsischen Firma mit reichlich Tradition und großer Liebe zur Kirchenmusik! Die Chefin des Unternehmens und die Seniorchefin verwöhnten ihre Gäste mit einer sorbischen Hochzeitssuppe.

Quartier hatten die Mitglieder und Freunde des Fördervereins in der Elbmetropole Dresden bezogen. Auf vielfältige Weise wurde das architektonische Kleinod mit seinen Museen erkundet, bis hin zum Besuch der „Fledermaus” in der Semperoper mit „Frosch” Wolfgang Stumpf.

Auch der Porzellanmanufaktur in Meißen wurde ein Besuch abgestattet. Ein Gottesdienstbesuch in der Hofkirche in Dresden rundete das von Rosemarie Sommer erstellte Programm ab.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert