Der „Deutsche Rote Kleiderladen“ ist eröffnet

Von: dag
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Mit dem Durchtrennen des roten Flatterbandes eröffneten Bürgermeister Alfred Sonders, DRK-Kreisverbandspräsident Ingo Kohnen (6.v.r.) und Kleiderladen-Leiterin Brigitte Hinkelmann (l.) sowie viele Ehrenamtler und weitere Interessenten den „Deutsche Rote Kleiderladen“. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Ab sofort ist der „Deutsche Rote Kleiderladen“, Cäcilienstraße 9, geöffnet und bietet auf 169 Quadratmetern Secondhand-Garderobe an für kleine, oft symbolische Preise. Ob Damen-, Herren- oder Kinderbekleidung, Sport- und Freizeitmode, Kappen und Hüte, Schals und Tücher, Krawatten, Schuhe, Spielsachen sowie Handtücher, Bettwäsche und Gardinen: All das gibt es dort.

Gemeinsam durchtrennten Bürgermeister Alfred Sonders, DRK-Kreisverbandspräsident Ingo Kohnen und Brigitte Hinkelmann, Leiterin des mehr als 30-köpfigen Kleiderladen-Teams, während des feierlichen Eröffnungsaktes das rote Flatterband. Die Anfänge des Kleiderladens fielen in eine Zeit der höchsten Not.

Viele Menschen kamen im August vergangenen Jahren nach Wochen und Monaten voller Gefahren und Entbehrungen in Alsdorf an, um hier Zuflucht zu finden. Binnen drei Tage habe die Stadt eine Notunterkunft für Flüchtlinge einrichten müssen, resümierte Bürgermeister Sonders. Es waren Menschen, denen es an den einfachsten Dingen mangelte. „Viele Alsdorfer boten mir ihre Hilfe an und stiegen auch mit ein“, berichtete er und dankte ihnen dafür.

„Es war eine offene Gemeinschaft, die bahnbrechend gewesen ist.“ Auch freue es ihn, dass das bewährte Team hieran der neuen Stelle weitermacht. „Deutscher Roter Kleiderladen“ sei ein Name, der nicht bloß pfiffig klingt, so Alfred Sonders, sondern unterstreiche, dass mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) nun ein starker, erfahrener Träger hinter dem Laden stehe. Er sei sehr stolz, dass „alle Helferinnen und Helfer nun Teil der Bereitschaft des DRK Alsdorf sind und mit unserer Stammbesetzung ein Team bilden“. So sei in einer gemeinsamen Anstrengung ein richtiger Laden entstanden.

Die Öffnungszeiten

Über diesen Erfolg freute sich auch DRK-Kreisverbandspräsident Ingo Kohnen, der ebenfalls allen engagierten Helfern dankte. Geöffnet ist der „Deutscher Roter Kleiderladen Alsdorf“ montags und mittwochs von 10 Uhr bis 18 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 10 Uhr bis 13 Uhr sowie jeden ersten Samstag im Monat von 10 Uhr bis 13 Uhr. Nicht nur Flüchtlinge können hier einkaufen, sondern jeder, der möchte.

Das können Menschen mit geringem Einkommen ebenso sein wie solche, die gut erhaltene Garderobe einfach zu schätzen wissen, hieß es. Zudem könne die Bevölkerung, so Brigitte Hinkelmann, auch an neuer Stelle Hilfsgüter abgeben, die dann oben erwähnten Menschen zugutekommen.

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