Baesweiler - Der Dämmerschoppen ist ein echter Publikumsmagnet

Der Dämmerschoppen ist ein echter Publikumsmagnet

Von: mas
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„Vielen Dank für die Blumen“: Mit Udo Jürgens‘ Erfolgssong verabschiedete sich der Musikverein St. Anna Tripsrath nach einem mitreißenden Dämmerschoppen-Konzert vom Kirchenvorplatz. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Guter Brauch ist es, dass Baesweilers Bürgermeister Willi Linkens bei städtischen Veranstaltungen die Besucher per Handschlag begrüßt. Damit musste der Erste Bürger beim zweiten Dämmerschoppen aber bald aufhören. Zu groß war der Andrang am Freitagabend. Auf dem Kirchenvorplatz St. Petrus tummelte es sich, als habe alle zehn Minuten ein Bus gestoppt.

Die Reihe der Dämmerschoppen ist in Baesweiler sehr beliebt. Das zeigte sich nach der ausgezeichnet besuchten Auftaktveranstaltung vor zwei Wochen am Reyplatz nun auch im Zentrum. Sehr erfreut wirkten Linkens, Kulturdezernent Frank Brunner und Kulturamtsleiter Wolfgang Ohler auch über die Abordnungen an Dämmerschoppen-Fans, die aus den „Dörfern“ wie Setterich, Loverich, Oidtweiler oder Beggendorf am Kirchplatz aufkreuzten. Dort hatte die Stadt die große Bühne installiert, auf der mit dem Musikverein St. Anna Tripsrath ein renommiertes Orchester Platz nahm.

Die aus der Nachbarstadt Geilenkirchen angereisten Musiker traten in einer Stärke von 32 Mitgliedern auf und ließen sich vom Dirigenten Büb Mühlenberg zwei Stunden lang führen. Musik und 25 Wärmegrade bei Sonnenschein, der die Besucher nicht „anbrüllte“: Das genossen etwa 500 Menschen, zumal Mühlenberg und sein Orchester flotte und zackige Märsche im Repertoire hatten, mit denen sie das Konzert (im Rahmen des städtischen Kulturprogramms) eröffneten. Mit im Gepäck hatten die Tripsrather aber auch beschwingende Strauss-Walzer, Schlager und Pop.

So erfreuten sie beispielsweise mit einem Potpourri von Harry-Belafonte-Songs und griffen auf die Beatles zurück. Das ließ sich alles bei gegrillten Koteletts und Bratwürstchen genießen, die von den Karnevalsgesellschaften „de Schörjer“ und der „Narrenzunft“ gereicht wurden Deren Chefs Stefan Latten (Schörjer) und Antoni Messias (Narrenzunft) halfen dabei auch fleißig mit und unterstrichen, was man in Baesweiler unter Gemeinschaft versteht.

Zu den folgenden Dämmerschoppen darf man beim bisherigen Wetterglück davon ausgehen, dass wieder die Sonne lacht und es sehr lauschig wird. In Setterich steigt der Schoppen am 21. August (Burgpark) und am 28. August nimmt Oidtweiler (Marktplatz) das Finale in die Hände.

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