Baesweiler - Der Boden für tolle Kirmestage ist bereitet

Der Boden für tolle Kirmestage ist bereitet

Von: ger
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Neue und scheidende Majestäten: Julia Forst (2.v.l.) bekommt die Krone des Junggesellenvereins von ihrer Vorgängerin Sabine Stricker (2.v.r.). Das freut Torsten Paffen (l.) und Markus Liedke (r.). Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Es war ein Abend, wie ihn sich die Baesweiler Junggesellen herbeigesehnt hatten: Es fiel kein Tröpfchen Regen, die Stimmung war prächtig und Hunderte Besucher waren auf den Kirchvorplatz gekommen, um in den Mai hinein zu tanzen. Genau der richtige Rahmen also für die Proklamation der Maipaare.

Hauptmann Marcel Dederichs rief es auf der Treppe vor der Pfarrkirche St. Petrus laut heraus. Die neuen Majestäten sind: König Torsten Paffen und Königin Julia Forst, das Maipaar Martin Hermanns und Katrin Dammers sowie das Maipaar Sebastian Braun und Tanja Sieprath. Im Rampenlicht präsentierten sich auch noch einmal das Königspaar des vergangenen Jahres Markus Liedtke und Sabine sowie deren Maipaar Dennis Ortmanns und Saskia Theil.

Als die Paare angeführt vom Trommler- und Spielverein aufmarschierten, rutschte Julia Forst das Herz schon ein wenig in die Hose. „Ich war total nervös“, sagte sie. Die Anspannung begann schon am Nachmittag beim Friseur und steigerte sich bis zur Proklamation noch erheblich.

Nur gut, dass sie mit König Torsten Paffen einen ruhigen Pol an ihrer Seite hatte. Dabei wissen die beiden ganz genau, wie man einen Verein repräsentiert. Torsten Paffen war 2010 Schützenprinz in Floverich, damals begleitete Julia Forst ihn. Und die neue Maikönigen war 2005 bereits Maimädchen des Baesweiler Junggesellenvereins.

Auch wegen dieser großen Erfahrung „kann während der Kirmes nichts schief gehen“, sagen sie. Wenn denn das Wetter mitspielt, sagte Julia Forst. „Das spielt mit“, war die klare Antwort von Torsten Paffen. Nach einigen verregneten Festzügen in den vergangenen Jahren hoffen sie also auf strahlenden Sonnenschein am Kirmessonntag.

Wenigstens beim Tanz in den Mai machte das Wetter den Junggesellen keinen Strich durch die Rechnung. Und damit fiel dem Vorsitzenden Marc Horbach ein dicker Stein vom Herzen. Denn die Wettervorhersage hatte noch einige Tage zuvor Regen und Kälte prognostiziert. Trotzdem wollte Horbach den Tanz nicht in das Pädagogische Zentrum des Gymnasiums verlegen.

„Wir sind das Risiko eingegangen und dafür belohnt worden“, sagte er. Die Belohnung, von der Horbach sprach, war für jeden sichtbar: Ein proppenvoller Kirchvorplatz und beste Stimmung. Dazu spielte die Band Fahrerflucht und Christian Lipka schwenkte die Vereinsfahne zu Ehren der Maipaare. „Wenn man in die Gesichter der Besucher schaut, dann weiß man, dass das eine richtig tolle Feier ist“, sagte Horbach.

Zum Gelingen der Sause trugen auch rund 40 tatkräftige Inaktive Junggesellen bei. Auch die Aktiven des Vereins packten mit an, wo es ging. Aber um Mitternacht war für sie auf dem Kirchplatz Schluss. Dann zogen sie mit dem Trommler- und Spielverein zu ihren neuen Maipaaren, um den Mädchen geschmückte Birken an Haus zu stellen. Ganz so, wie es der Brauch will.

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