Dennis Barth will „Ninja Warrior“ werden

Von: Nadine Tocay
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Dennis Barth aus Herzogenrath in Aktion: Zahlreiche Hindernisse müssen bei einem Parcours überwunden werden.

Herzogenrath/Karlsruhe. Über Abgründe hangeln, eine 4,25 Meter hohe Wand hoch laufen und über Netze klettern – diese körperlich herausfordernden Aufgaben erwarten die Teilnehmer der zweiten Staffel „Ninja Warrior Germany“, die ab Samstag auf RTL ausgestrahlt wird. Einer der Teilnehmer ist Dennis Barth aus Kohlscheid.

Der 24-Jährige Kfz-Mechatroniker hat sich mit seinem Cousin Dominik Winkel bei der Fernsehsendung beworben. Ausdauerfähigkeit und Koordinationsvermögen stehen bei der neunteiligen Show im Vordergrund: Die 350 Kandidaten im Alter von 18 bis 59 Jahren müssen sich in einer der sieben Vorrunden, einer Semifinalqualifikation, dem Halbfinale und Finale an den unterschiedlichsten Hindernissen beweisen. Zahlreiche „Abgründe“ mit Wasser müssen überwunden werden, teils indem sie von Brett zu Brett springen, teils indem sie sich an Gegenständen, die von der Decke hängen, festhalten und hinüberhangeln. Ihren Ursprung hat die Sendung in Japan unter dem Namen „Sasuke“. Von dort aus hat sich das Format in Länder weltweit verbreitet.

200.000 Euro Siegprämie

56 Teilnehmer, acht Athleten aus jeder Vorrunde, schaffen es in das Halbfinale. Die Hälfte von ihnen hat im Finale die Chance, sich den Titel „Ninja Warrior“ zu sichern. Am Ende des Finalparcours wartet die größte Herausforderung: der „Mount Midoriyama“. Innerhalb von 30 Sekunden müssen die Teilnehmer ein 22 Meter langes Seil hochklettern – das schaffte in der ersten Staffel niemand. Somit könnte in diesem Jahr der allererste deutsche „Ninja Warrior“ gekürt werden. Die Siegprämie beläuft sich auf 200.000 Euro.

Insgesamt 13.000 Menschen haben sich beworben, um dieses Ziel zu erreichen. 2000 wurden zum Casting eingeladen. „Wir mussten fünf Übungen machen, bei denen unsere Koordination und Ausdauer getestet wurde“, beschreibt Barth. Innerhalb von drei Minuten musste man so viele Liegestütze und Bocksprünge wie möglich machen, danach einen Hangelparcours bestreiten und unter anderem mit einem Trampolinsprung eine Zielscheibe erreichen. Diejenigen, die bei diesen Aufgaben am besten abschlossen, wurden für die Aufnahme der Sendung vom 12. bis 25. Juni nach Karlsruhe eingeladen. „Ich war total aufgeregt, als es losging. Man hat ja im Hinterkopf, dass ganz Deutschland das sehen wird“, beschreibt Barth seine Emotionen. Mit rund 30 Unterstützern seien sein Cousin und er dort angereist.

Die Idee bei der Sendung mitzumachen, kam ganz spontan, als die beiden in einer Trampolinhalle in Köln waren, erzählt er: „Da gab es so ein Gerät, wo man sich mit Schaumstoffpolstern um die Ohren haut. Es ging unentschieden aus. Wir scherzten, dass wir zu Ninja Warriors gehen sollten, um rauszufinden, wer besser ist.“ Gesagt, getan. Und wenn es um Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit geht, ist Barth geradezu prä­de­s­ti­niert, Erfolge zu erzielen. Bereits seit seinem siebten Lebensjahr macht der 1,70 Meter große und 50 Kilogramm schwere Mann Kampfsport. Mit 14 Jahren kam Judo hinzu, dann Ju-Jutsu. Sogar Deutscher Meister im Judo war Barth schon. Seit er zwanzig Jahre alt ist, steht für ihn hauptsächlich Kraft- und Ausdauersport auf dem Programm.

Ein Fehler bedeutet das Aus

Nur eine einzige Chance hat er, weiterzukommen, denn macht ein Athlet einen Fehler oder schafft er eine Etappe des Parcours nicht, scheidet er aus. Hilfsmittel wie Talkum-Puder oder Handschuhe sind verboten.

Sollten Barth oder sein Cousin der Sieger werden, planen sie, von dem Geld einen Food-Truck, also einen Imbisswagen, anzuschaffen und sich damit selbstständig zu machen.

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