Denkmal für ein „Schofeberger Jöngsje”

Von: -ks-
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Ein kräftiger und guter Schluck als Dank: Josef Kohnen, Vorsitzender des Vereins Bergbaumuseum Grube Anna (Mitte), schenkt mit einer Flasche „Betsecker” dem Alsdorfer Cinram-Chef, Frank Hartwig (l.), kräftig ein. Dan Pavsek (r.), Leiter der Cinram-Druckerei, hat die Broschüre mit seinem Team gedruckt. Foto: Stüber

Alsdorf. Er war ein echter „Schofeberger Jöngsje” und hat Zeit seines Lebens zu Schaufenberg gestanden: Franz Keller. Nun wurde dank des Vereins Bergbaumuseum dem Original ein Denkmal in Schriftform gesetzt.

Es handelt sich um ein gleichnamiges Heft, das schon legendäre Beiträge des leider im Jahre 1980 gestorbenen gebürtigen Schaufenbergers vor dem Vergessen bewahrt. Ein „normales” Standbild auf dem Dorfplatz in der Nähe der Schaufenberger Kirche erinnert bereits an den ebenso beliebten und für seine klaren Worte bekannten Schaufenberger.

Wie Vater und Bruder arbeitete Franz Keller auf der Alsdorfer Grube. „Krieg und Gefangenschaft hielten ihn fast zehn Jahre von der Heimat fern”, ruft Josef Kohnen, Vorsitzender des Bergbaumuseumsvereins, im Vorwort in Erinnerung. Nach Heimkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft kehrte er zu seiner Familie zurück und wurde erst Hauer, später Revier- und Fahrsteiger. Engagiert war er im Vereinsleben vor allem im Männerquartett Alsdorf-Schaufenberg und im Karneval. Neben wunderbaren Gedichten in Mundart verdankt ihm Schaufenberg eine Reihe von Büttenreden, die er gekonnt vortrug, wie Kohnen bei der Vorstellung bei der Firma Cinram Printing Paint hervorhob.

Der Ort war nicht von ungefähr gewählt. Cinram-Chef Frank Hartwig kam gern der Bitte nach, das Broschüren-Projekt per Druck zu unterstützen. Und Druckerei-Chef Dan Pavsek, dessen Betrieb sich dem Alsdorfer Stadtteil Schaufenberg eng verbunden fühlt, freute sich, dass seine engagierten Auszubildenden mal wieder mit ihrer Arbeit ein gutes Werk tun durften - und dabei lernten.
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