Den Sportpark besser anbinden

Von: mas
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Baesweiler. Wie kommt man dem Begriff „Park“ näher? Wie lässt sich der Bereich Sportpark in Baesweiler aufwerten? Ideen wurden den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses jetzt vorgelegt und zwar durch die Planer des Ingenieurbüros MWM (Aachen), die neben der Umgestaltung von Teilen des Sportparks auch die barrierefreie Anbindung des Hallenbades und die Umgestaltung der Parkstraße ins Visier nahmen. Außerdem sollen innerstädtische Fußwege zwischen Schulzentrum und Sportpark gestärkt werden.

Technischer Beigeordneter Peter Strauch hatte dazu erklärt: „Viele Schüler des Schulzentrums an der Grabenstraße (Hauptschule, Gymnasium) nutzen das Hallenbad zum Schulschwimmen.“ Es sei gerade deshalb erforderlich, „die Verbindungen in diesem Bereich zu stärken“. So hat zum Beispiel die Aachener Straße aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens „eine zu hohe Trennwirkung“. Neben der Aufwertung der Fußwege sind unter anderem zwei Querungshilfen vorgesehen. Die Planer setzen an der Aachener Straße einen Schwerpunkt auf die Radverkehrsführung.

Auf beiden Seiten der Fahrbahn sollen Schutzstreifen angelegt werden. Parken an der Fahrbahn und Radverkehr schließen sich nach den derzeitigen Verhältnissen nahezu aus. So werden die Parkplätze zugunsten des Schutzstreifens versetzt. Die Fahrbahnbreite von acht Metern lässt das zu.

Mehrfach wurde betont, dass gerade die Aachener Straße viele Umbaumaßnahmen erfordert, „um Sicherheitsraum für Radfahrer zu schaffen“. Die beiden Querungshilfen werden nahe des „Gässchens“ angelegt, das von der Aachener Straße zur Parkstraße führt. Die Bushaltestelle soll an ihrem ursprünglichen Standort bleiben. Die Anzahl der bisherigen Parkplätze bleibt unverändert.

In der Parkstraße, vor allem im Bereich des Wasserspielplatzes; haben die Planer „ungeordnetes Parken“ festgestellt. 46 parkende Fahrzeuge wurden gezählt, man könne aber durchaus 56 Parkplätze erreichen. Das soll durch die Anlage von mehreren Parktaschen reglementiert werden.

Versichert wurde den Politikern, dass eine Breite pro Parkplatz von 2,50 Metern eingehalten wird. Außerdem soll der Höhenunterschied zum Erreichen des Hallenbades von der Parkstraße aus deutlich reduziert werden. Vorstellen kann man sich, dass das Stadion einen „richtigen Vorplatz“ erhält. Der Sportpark, so weist es das Konzept aus, bindet Freizeit-, Vereins- und Schulsport gleichsam. Er hat verschiedene Eingänge, aber kein eindeutiges Wegesystem. Hier wird eine Neuordnung nötig, befinden die Planer.

Ein Rundweg sollte nach Möglichkeit etabliert und dazu auch das nahe gelegene Bürgerwäldchen integriert werden. Dringend notwendig scheint es, neue „Parkbilder“ anzulegen, die mit den Jugendlichen und Vereinen gemeinsam erarbeitet werden sollen.

Den Förderbescheid erwartet die Stadt nach Auskunft von Peter Strauch im Sommer 2016. Im weiteren Verlauf der Sitzung bekamen die Ausschussmitglieder auch erste Eindrücke geliefert, wie der Wasserspielplatz nach der angestrebten Umgestaltung aussehen könnte.

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