Den letzten Willen bekunden: Erster Alsdorfer Vorsorge- und Erbrechtstag

Von: ny
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Engagement für den Vorsorge- und Erbrechtstag: (v.l.) Peter Göbel, Indra Diel, Norbert Maubach und Susanne Mix. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Alsdorf. Patientenverfügung, Betreuungsmöglichkeiten, Vorsorgevollmacht und „Mein letzter Wille“: Der 1. Alsdorfer Vorsorge- und Erbrechtstag beginnt am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr, wenn Bürgermeister Alfred Sonders im Foyer des Castor-Hauses, Im Brühl 1, Interessierte begrüßt. Dabei geht es besonders um Entscheidungen, die bei Bewusstsein getroffen werden.

Deshalb bietet Vorsorgeanwalt Norbert Maubach Vorträge an, damit Besucher des Vorsorge- und Erbrechtstages wichtige Entscheidungen bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen können, um Vorsorgewünsche zu regeln. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Norbert Maubach und die sich auf der Veranstaltung präsentierenden Redner und Dienstleister unterstützen allerdings mit Spenden die Kunstakademie Würselen, die sich auch bei der Betreuung von Senioren engagiert. „Wir wollen ein neues Projekt ins Leben rufen“, erklärte Susanne Mix, Geschäftsführerin der Kunstakademie. Sie stellt sich generationsübergreifendes Arbeiten vor.

„Schon aus eigenem Interesse liegt mir an dem Projekt“, sagte die Würselenerin, die mit vier Großeltern – „alle älter als 80 Jahre“ – und den Enkeln Collagen über das Leben der Senioren fertigen will. Diese kleinen biografischen Arbeiten von allen interessierten Senioren könnten nur mit Spendengeldern finanziert werden, weshalb Mix froh ist über die Spendenaktion.

„Selbstständige Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln, ist eine Fähigkeit, die jedem Menschen verloren gehen kann“, weiß Rechtsanwalt Maubach. Sollte man nicht mehr selbst entscheiden können, kümmern sich andere darum. Damit alle Entscheidungen im eigenen Sinn getroffen werden, wenn man es selbst nicht mehr kann, sollte man sich über Möglichkeiten und Maßnahmen frühzeitig informieren, wie man selbst bestimmen kann. Dies rät Norbert Maubach.

„Wie wichtig es ist, ein Testament aufzusetzen, wissen die Hinterbliebenen erst, wenn keines zu finden ist“, erklärt Maubach, der viele Einblicke geben wird, die schnell umzusetzen sind.

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