Herzogenrath - Das Wasser soll täglich wärmer werden...

Das Wasser soll täglich wärmer werden...

Von: mabie
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Noch ist die Wasserfläche spiegelglatt: Schon bald soll sich das Bad mit leben füllen, wenn das Wetter denn mitspielt. Foto: Markus Bienwald
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Farbenfroh: Der bunte Wasserspeier erfreut die jüngsten Badegäste. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Glattes Wasser, blitzblanke Wege und eine jungfräulich scheinende Liegewiese: Kurz vor der offiziellen Eröffnung zur Sommersaison präsentiert sich das einzige Freibad im Nordkreis bereits in Topform.

Hier und da wird noch gewerkelt, so spült Christoph Wassen mit einem Schlauch noch ein paar Wege ab, während Kai Jansen vor dem Eingang zum Merksteiner Freibad die Rasenkanten schneidet.

Doch das alles ist noch Kosmetik, damit im Bad zum ersten Eintauchen am Sonntagmorgen um 6.45 Uhr alles hundertprozentig passt. „Seit Anfang März sind die Kollegen Schwimmmeister schon im Bad tätig, um vorbereitende Arbeiten vorzunehmen“, berichtet Uwe Mulitze von der Stadtverwaltung Herzogenrath. Ein Hauptaugenmerk lag dabei auf dem kühlen Nass, das während des Winters im Becken bleibt. „Anders geht es nicht in einem Edelstahlbecken“, erklärt Mulitze.

Das alte Wasser wird im Frühjahr abgelassen, doch mit dem einfachen Stopfen raus ist das nicht getan. „Das dauert schon ein paar Tage, und danach fängt die Arbeit an den Becken erst richtig an“, sagt Mulitze. Die sind dann nämlich vom Winter richtig verschmutzt und müssen mühevoll wieder auf Hochglanz gebracht werden. Mit Hochdruckreiniger und Desinfektionsmittel werden die Schwimmeinrichtungen aber wieder topfit, damit sie das Wasser, dessen Qualität nach Anforderungen des Gesundheitsamtes über dem liegt, was täglich aus den Hähnen der Städteregion kommt, aufnehmen können.

Ist alles sauber, darf wieder Wasser ins Alu-Becken. „Wenn wir den Hahn aufdrehen, dauert es rund drei Tage, bis die Becken voll sind“, beschreibt der Mann vom Amt den Vorgang. Die lange Zeit zum Volllaufen ist natürlich der Menge einlaufenden Wassers geschuldet: 625.000 Liter kommen da zusammen. Damit ließe sich im heimischen Bad sicherlich viele Jahre prächtig baden, wenn denn die Temperatur stimmte.

„Das frische Wasser ist natürlich eiskalt“, gibt Uwe Mulitze zu bedenken. Vor gut einer Woche waren das noch frische 16 Grad Celsius, aktuell liegt die Temperatur bei gut 20 Grad. „Wenn es wie in diesem Frühjahr vor allem nachts noch lange sehr kühl ist, dauert die Aufwärmung noch länger“, sagt der Fachmann. Und durch die vorhandene Technik, das Wasser durch Sonnenenergie aufzuwärmen, wird es wärmer, sobald mehr Sonne scheint.

Ob die zur Eröffnung auch dabei ist, bleibt natürlich offen, sicher ist nur, dass, wie schon seit zwei Jahren üblich, der freie Eintritt für alle gilt. Ab dann gilt für die gesamte Sommersaison natürlich, dass das Hallenbad in der Bergerstraße geschlossen bleibt.

Zum Wohl der Gäste gibt es im Freibad natürlich nicht nur das Nichtschwimmer-Becken für die Allerjüngsten, frisch auf Länge geschnittene Rasenflächen und geharkte Sande, sondern auch Wasserspeier, ein Drei-Meter-Sprungbrett, eine Beachvolleyball-Anlage, die tolle, 68 Meter lange Hangrutsche und mehr.

Denn hier sorgen auch Menschen für einen perfekten Freizeitgenuss. Vier Schwimmmeister, drei Kassiererinnen und bis zu zehn Rettungsschwimmer stehen für die Gäste bereit, damit das erste Eis auf der Liegewiese nach dem erfrischenden Eintauchen auch so richtig mundet.

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