Das Wahrzeichen steht unter seinem Schutz

Von: Nina Krüsmann
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Freuen sich auf die Zusammenar
Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Der Burg-Vorsitzender Wolfgang Schmitz (l.) und der neue Hausmeister Dirk Rombach. Foto: Krüsmann

Herzogenrath. Er ist der neue Burgherr: Dirk Rombach ist seit März der Mann für alle Fälle und kümmert sich um das Wahrzeichen der Stadt. In seinem neuen Tätigkeitsfeld als Hausmeister auf der Burg hat sich der gelernte Dachdecker bereits gut eingelebt.

„Für die auf der Burg anfallenden Arbeiten ist Rombach der richtige Mann. Wir freuen uns, dass wir ihn aus insgesamt 81 Bewerbern gefunden haben”, sagt Wolfgang Schmitz, Vorsitzender von Burg Rode e.V. Neben seinen handwerklichen Fähigkeiten ist auch Rombachs Händchen gefragt, mit Menschen umgehen zu können.

„Rund 100 standesamtliche Trauungen und mehr als 40 Veranstaltungen gilt es pro Jahr vorzubereiten und zu organisieren. Vom Eindecken der Tische über das Einkaufen von Getränken bis hin zur Begrüßung der Gäste will alles getan werden”, erzählt der 43-Jährige über seine Aufgaben. „So wird es nie langweilig und man lernt jede Menge neue Leute kennen.” Trauungen finden jeden Freitag und jeweils am ersten Samstag im Monat statt.

Familientag zieht an

Der nächste Höhepunkt im vielseitigen Programm ist der Familientag, der am Sonntag, 15. Mai, im Burggarten stattfindet. Bald darauf folgt das große Burgfest, das am 5. Juni von 11 bis 18 Uhr Besucher aus nah und fern anzieht. „Wir bieten wie immer Führungen durch die historischen Räumlichkeiten, ein Quiz, Kinderschminken sowie kulinarische Überraschungen an. Zudem schlagen die Ritter ihr Zelt auf und ein Falkner zeigt seine Kunst”, sagt Schmitz.

Die Eröffnung des „Cafés Burg Rode” ist am 12. Juni. Bei gutem Wetter ist das Café samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Zur Eröffnung hat sich Rombach etwas einfallen lassen: Alle Getränke sind für einen Euro zu haben. „Ich freue mich an diesem Tag auf ein großes Fest und hoffe, dass ich meinen Einstand mit möglichst vielen Gästen feiern kann”, sagt Rombach, der es spannend findet, auf einer richtigen Burg zu wohnen. „Das ist schon einmalig. Übrigens habe ich bereits in der Vergangenheit Kontakt zur Burg gepflegt. 1982 war ich im Rahmen der 700-Jahrfeier an der Sanierung des Turms beteiligt”, erzählt der Alsdorfer.
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