Das Stadtprinzenpaar überstrahlt alles

Von: mas
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Ja, sie sind es endlich! Baesweiler kam schwer in Wallung, als Stadtprinz Dieter Schönebeck und Prinzessin Edith mit den Insignien ausgestattet wurden. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Dieter und Edith Schönebeck – seit Samstag Baesweilers Tollitäten – haben schon einen großen Hofstaat. Nur ein Posten war nicht besetzt, noch nicht mal angedacht. Und gerade in der Hinsicht hätte man vielleicht gut daran getan. Ein Suchhund fehlte im jecken Aufgebot des Stadtprinzen. Denn irgendwann war Prinz „Dete“ einfach nur noch weg. Wo ist er? Verschwunden im „Dickicht“ der vielen Zuschauer im Pädagogischen Zentrum Baesweilers.

Während schon einige Fans der Schönebeckschen Sympathieträger vom „längsten Einmarsch in der karnevalistischen Geschichte“ sprachen, löste Dete hier eine La-Ola-Welle aus, zwängte sich dort zwischen Tische und Stühle, kletterte auf selbige und Prinzessin Edith sah sich das lächelnd von der Bühne aus an.

Insignien überreicht

Die Stimmung schaukelte sich im ausverkauften Hause auf Hitzegrade, die man in Baesweiler tatsächlich „so“ noch nicht kannte. Selbst Willi Linkens, Bürgermeister und „Gehilfe“ von Festkomitee-Präsident Andreas Kick bei der Überreichung der Insignien, musste zu einem Superlativ greifen, indem er bemerkte: „Man kann Euch nur noch symbolisch mit einem Triple-Sieger vergleichen.“ Linkens als auch Schönebeck verehren ihren Lieblingsverein, den FC Bayern München. Er, Linkens, sei „wahnsinnig stolz, so ein Stadtprinzenpaar hier bei uns zu haben“.

Bevor Baesweiler die neuen Regenten auf der Bühne mit Beifallsstürmen feierte, hatte Andreas Kick eine ganze Schar an Ehrengästen willkommen geheißen, an deren Spitze Bürgermeister Willi Linkens nebst Ehefrau Maria standen. Und dann hielten Baesweilers Narren eine karnevalistische Vollversammlung ab, die jede Gesellschaft aus dem Stadtgebiet einband.

Loverichs‘ Blaue Funken hatten ihr Prinzenpaar Marko Esser und Prinzessin Miriam Wagner sowie eine tolle Showtanzgruppe mitgebracht, die Rot-Weißen Funken aus Beggendorf ließen sich mit ihrem Prinzenpaar Dirk und Simone Woronowicz feiern, Setterichs Karnevalsausschuss (K.A.S.) brachte nochmals das Kurzmusical „Aladin“ der „Young Spirits“ mit und präsentierte natürlich auch die neue Marktprinzessin Anne (Göbbels).

Spät am Abend dann der Auftritt der Showtänzerinnnen der Narrenzunft, die dem Chef und seiner Prinzessin damit ein zusätzliches Geschenk machten. Zwischendurch ergaben sich die Narren um Andreas Kick und Komiteevorsitzenden Erich Theil einer Ordensverleih- und Küssorgie, die gar nicht mehr aufhören mochte.

Verzückender Anblick

Den ersten Prinzenorden bekam traditionsgemäß Willi Linkens. Prinz Dete flachste nach der Aushändigung der Insignien: „Ihr wolltet mich doch nur mal in Strumpfhosen sehen“, und bekannte, dass auch seine Frau beim ersten Anblick so was von verzückt gewesen sei. „Allerdings hatte ich da nur die Strumpfhosen an.“

Ein weiteres Mal haute der Prinz sein Publikum fast vom Stuhl. Als er das von Willi Köhnen an der Gitarre begleitete und umgetextete Lied von Marius Müller-Westernhagen („Dicke“) vortrug und dabei inbrünstig sang: „Ich bin froh, dass ich der Dete bin.“ Das bestätigte ein Background aus etwa 500 Sängern. Gemeinsam mit dem gegenseitigen Versprechen unterlegt, ein traumhafte Session zu feiern.

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