Alsdorf - Das Leben im Stadtteil kräftig unterstützen

Das Leben im Stadtteil kräftig unterstützen

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Alsdorf. Die Teams und Träger der städtischen Kindertagesstätte Kellersberg und der katholischen Kindertagesstätte Herz-Jesu haben sich auf den Weg zum ersten trägerübergreifenden Familienzentrum gemacht.

Seit vielen Jahren schon arbeiten beide Kitas zusammen. Die Teams, die auch aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, möchten die Zusammenarbeit ausbauen und so das Leben und das Brauchtum in ihrem Stadtteil unterstützen und mitgestalten. So erfreuen die Kinder der beiden Einrichtungen die älteren Menschen mit Liedern und Spielen beim Seniorenkaffee der Pfarrgemeinde.

Die gemeinsame Vorbereitung und Teilnahme am karnevalistischen Viertelszug und Europafestzug gehörten genauso zum Kindergartenalltag wie die Zusammenarbeit mit dem Kellersberger Kleingartenverein. Dieser hat den Kindertagesstätten eine Parzelle zur Verfügung gestellt, in der die Kleinen unter fachmännischer Anleitung einen Blumen- und Gemüsegarten bewirtschaften können.

Regelung des Landes

Diese gute Zusammenarbeit führte zur Bewerbung zum ersten trägerübergreifenden Familienzentrum in der Stadt Alsdorf. Nach der Zustimmung durch den Jugendhilfeausschuss kam die Entscheidung des Landes: Im kommenden Kindergartenjahr werden keine neuen, sondern nur die bereits bestehenden Familienzentren durch das Land Nordrhein-Westfalen besser finanziert. In einer gemeinsamen Teamsitzung kamen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beider Einrichtungen überein, „dass wir an der Idee der sozialraumorientierten Arbeit und der Kooperation weiter festhalten werden und die bereits gemeinsam geplanten Aktionen durchführen”, sagt Birgit Dammers, Leiterin der Städtischen Kindertagesstätte Alsdorf-Kellersberg.

Beratung bei Fragen

So nahmen Kinder und Eltern der beiden Einrichtungen am Europafestzug teil. Im Oktober findet eine gemeinsame Wanderung durch den Kellersberger Wald statt, und anschließend werden alle Teilnehmer in der Katholischen Kindertagesstätte Herz-Jesu beim gemütlichen Beisammensein den Tag ausklingen lassen.

Die Kinder beider Kindertageseinrichtungen, aber auch Kinder, die interessiert sind und nicht eine der beiden Tageseinrichtungen besuchen, können ab September wieder an dem Projekt „Die Tanzmäuse” teilnehmen. In diesem Projekt machen die Kinder erste Erfahrungen mit karnevalistischen Kindertänzen.

Schon begonnen hat ein Kurs „Schendo - Wo Entspannung die Seele berührt”.

„Die verschiedenen Konfessionen, mit denen wir täglich zu tun haben, sollen als Chance verstanden werden, auch einmal über den Tellerrand zu sehen und Verständnis für andere Kulturen zu entwickeln”, sagt Christa Schroten, Leiterin der Kindertagesstätte Herz-Jesu. Um dies zu verwirklichen, konnte Pastoralreferentin Bärbel Schumacher für ein Projekt im Bereich der theologischen Ethik mit Kindern gewonnen werden.

Damit auch die gemeinsamen Projekte und Aktionen der beiden Tagesstätten einen optischen Wiedererkennungswert haben, wurde ein gemeinsames Briefkopf-Logo erstellt.

Für weitere Fragen stehen die Leiterinnen Birgit Dammers, Städtische Kindertagesstätte Kellersberg, Telefon 02404/1484, sowie Christa Schroten, Kindertagesstäte Herz-Jesu Kellersberg, Telefon 02404/1866, gerne zur Verfügung.

Termine und geplante Veranstaltungen

Sonntag, 18. September, Weltkindertagsveranstaltung, 13 Uhr, Burgpark.

Freitag, 16. September, Infoveranstaltung „Gartenprojekt für erwerbslose Frauen”, 9 Uhr Kita Herz-Jesu, Hebbelstraße.

Samstag, 15. Oktober, Gemeinsamer Wandertag und gemütliches Beisammensein, Treffpunkt 14 Uhr Kita Herz-Jesu, Hebbelstraße.

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