Baesweiler - Das Haus Setterich ist ein beliebter Anlaufpunkt

Das Haus Setterich ist ein beliebter Anlaufpunkt

Von: mas
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Glücksrad, Luftballon-Wettbewerb und mehr: Viel Abwechslung gab es beim Fest rund um das Haus Setterich. Foto: Sigi Malinowski
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Glücksrad, Luftballon-Wettbewerb und mehr: Viel Abwechslung gab es beim Fest rund um das Haus Setterich. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Es ist eine heitere Atmosphäre. Ganz ungezwungen. Man lächelt sich an, grüßt, hält den einen oder anderen Plausch. In Setterich hat sich äußerlich und auch in Bezug auf die Integration vieles verändert.

Das Projekt „Soziale Stadt Setterich-Nord“ greift an vielen Ecken. Auch wenn es noch Verbesserungen braucht: die Richtung stimmt. Am Samstagnachmittag war viel los im ehemals kinderreichsten Dorf der Republik: Das „Haus-Setterich-Fest“ hatte begonnen.

Auch die drei vorangegangenen Stadtteilfeste, die eine gute vierstellige Besucherzahl zusammenbrachten, zeigten nun ihre Wirkung. So sahen es beispielsweise die Eheleute Flegel, die „nur mal gucken und mit vielen Leuten reden wollten“. So sah es auch die junge Türkin Havva Kalkan. Sie arbeitet ehrenamtlich im Haus Setterich. Die 25-Jährige hatte Lahmacun zubereitet und wusste: „Das geht weg. Das nehmen alle.“

Neben ihr verkaufte die Marokkanerin Fatima Angoune an ihrem Stand „Orient-Express“ neben internationalen Spezialitäten landestypischen Tee aus dem Königreich. Es wimmelte nur so vor Ständen mit Leckereien. Derweil gab es im und vor dem Haus Setterich ein sehr ausgereiftes und vielfältiges Programm. Kindertheater mit fantasievollen Zirkusvorstellungen wechselte mit Männergesang („Grup Turkuaz“), draußen ließ der ehemalige Integrationsratsvorsitzende Kazim Karakök nebst Familie Besucher am Glücksrad drehen und stellte einen „deutschen“ Lederfußball in Aussicht.

Udo Haak, Vera Zietsch und Freunde teilen Karten aus, die ihren Settericher Wunschbaum füllen sollen. Da durfte jeder seine Anregungen formulieren, was man in Setterich besser machen kann. Helga Schmidt und Ursula Diederen verkauften leckere gebrannte Mandeln, am Nachmittag wurde gerockt, getanzt und gesungen.

Das Angebot an Kurzweil und Kommunikationspunkten war groß – das Ziel scheint erreicht. „Hier ist soviel in Setterich passiert, das wollen wir heute einfach mal zeigen“, strahlte DRK-Projektmanagerin Ute Fischer ebenso wie ihre Kollegin Nicole Mayr. Letztere ist seit zwei Monaten neu im Team.

Die Arbeit lobten neben Bürgermeister Willi Linkens für das DRK Bernhard Döveling und Kreischef Ingo Kohnen. Rey Amiri moderierte zwischen Dance-Mix und Schnuppertrainings. Ute Fischer sprach wohl vielen aus der Seele als sie sagte: „Dieses Projekt ist so wichtig. Man muss nur sehen, was sich hier gebildet hat.“ Die Integration macht Fortschritte. Ein Haus hat dazu den Anschub geleistet. Und dessen Menschen.

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