Alsdorf - Das große Reinemachen geht weiter

Das große Reinemachen geht weiter

Von: Sigi Malinowski
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Besen schwingen für eine saubere Stadt: Alsdorfs Erster Beigeordneter Ralf Kahlen (3.v.r.) geht mit gutem Beispiel voran. Das gilt auch für den Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing, Peter Steingass (4.v.r.). Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Die Prise Stolz war nicht zu dünn, als Ralf Kahlen die jüngere Außenwirkung „seiner“ Stadt Alsdorf beschrieb. „Alsdorf wird heute ganz anders und viel positiver wahrgenommen!“ Diesen Eindruck habe der Erste Beigeordnete aus vielen Begegnungen mitgenommen.

Das Image sei ein ganz anderes als noch vor zehn oder zwanzig Jahren – als man Alsdorf, selbst von innen heraus, als schmutzig und „riechend“ beschrieb. Damit habe die heutige Stadt gar nichts mehr zu tun. Und das sei nicht zuletzt auch ein Verdienst der Bürger und der Vereine, die ihren Teil dazu beitragen, dass die Stadt sauber bleibt.

Kahlen ist überzeugt: „Wir haben einen Status Quo erreicht, auf den wir gut blicken können“. Deshalb geht man nun auch sehr optimistisch in die nächste Runde der Aufräumaktion „Sauber, Alsdorf!“ Es ist bereits die zehnte Auflage.

Wie man sich diese Runde – sie ist terminiert vom 2. bis 7. März und wird ausgerufen von der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing und von Bürgermeister Alfred Sonders – im Detail vorstellt, wurde jetzt im Rathaus beschrieben. Zudem wurden die neuen Plakate vorgestellt, die man in den kommenden Tagen in der Stadt sehen wird. Alle Beteiligten haben den wilden Müll im Visier.

Konstant acht Tonnen

In den vergangenen Jahren wurden konstant etwa acht Tonnen Unrat gesammelt, die von achtlosen Zeitgenossen in der Landschaft hinterlassen wurden. Das betrifft die Siedlungen, den Innenstadtbereich und die Naherholungsgebiete.

„Schlechte Beispiele und Rücksichtslosigkeit gibt es leider immer wieder bei bestimmten Gruppen“, sagte Aktionsgemeinschafts-Vorsitzender Peter Steingass. „Sie schaden allen und verunreinigen das Stadtbild massiv!“ Auch der Eigenbetrieb der Stadt Alsdorf – er beteiligte sich an der Vorstellung der Aktion mit Leiter Stefan Maaßen sowie Wolfgang Schleibach und Holger Frings – ist schwerpunktmäßig in die Säuberung eingebunden.

Er holt den Müll ab – überall dort, wo er von den fleißigen Helfern zusammengetragen wird. Im vergangenen Jahr hatten gut 800 Personen mit angepackt. Den Auftakt macht Duffesheide am Montag, 2. März. Dann geht es „quer“ durch Alsdorf weiter. Auch Schulen und Kindergärten sind aktiv beteiligt. „Wir hoffen, dass wie in der Vergangenheit wieder sehr viele Vereine mitmachen“, warb Peter Steingass um helfende Hände.

Im Fokus stehen zudem nicht nur die Sammlungsaktionen. Auch werden Paten zur Verschönerung des Stadtbildes gesucht. Patenschaften für Baumscheiben oder auch Blumenbeete stellt sich die Stadt vor. Sprecherin Marion Wingen: „Pate kann jeder werden, der sich um die Pflege von städtischen Anlagen bemüht. Wir möchten möglichst viele Bürger dazu animieren“.

Koordiniert werden die Einsätze vom Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadt. Alle Helfer bekommen Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen zur Verfügung gestellt. Unter der Regie der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing werden die Helfer am Samstag, 7. März, zur zentralen Sammelaktion in der City starten. Dann gibt es von 10 bis 13 Uhr Erbsensuppe zur Stärkung, die vom Deutschen Roten Kreuz auf dem Denkmalplatz verteilt wird.

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