Alsdorf - Das Augenzentrum ist jetzt auf dem Weg

Das Augenzentrum ist jetzt auf dem Weg

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
Erdarbeiten zu Füßen des Fö
Erdarbeiten zu Füßen des Fördergerüstes: Bagger machen Platz für das Augenzentrum Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Jetzt hat der Bagger losgelegt: Nach Neuplanung und Architektenwechsel hat der Bau des Augenzentrums am Alsdorfer Steigerweg mit einiger Verzögerung begonnen. Doch nun wird zu Füßen des Fördergerüstes am Annapark Tempo gemacht. Schon im Dezember soll dort die Großpraxis eröffnen.

Rund zwei Jahre waren während der Planung durch die beiden Augenärzte Prof. Dr. Claudia Redbrake und Prof. Dr. Kay Oliver Arend ins Land gegangen. „Eine intensive Zeit”, sagt Dr. Axel Thomas, der den Prozess als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion Aachen begleitet hat.

Dass der Entwurf der Architektin Martina Langanke vom Aachener Architekturbüro „Carpus+Partner” nun umgesetzt wird, freut nicht nur ihn. „Der Bau kann eine Sogwirkung für das gesamte Gelände haben”, sagte Bürgermeister Alfred Sonders. Er hoffe, dass der ersten Unternehmensansiedlung am Annapark „nun rasch weitere folgen”.

Zentrale Lage

Die zentrale Lage an der Konrad-Adenauer-Allee hatte den Ausschlag für den dortigen Bau des Augenzentrums gegeben. „Fußläufig ist man rasch im Zentrum und mit Bus und Euregiobahn im Nu in der gesamten Region”, preist Kay Oliver Arend den Standort und verweist darauf, dass die Patienten - an die 25.000 pro Jahr sind es am derzeitigen Praxisstandort an der Cäcilienstraße - aus weitem Umkreis nach Alsdorf kommen.

Gut 1900 Quadratmeter umfasst das Grundstück, die Klinik selbst soll rund 700 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Genug für zehn Behandlungsräume, inklusive Operationsmöglichkeiten. Im Erdgeschoss entsteht die kassenärztliche Praxis, im Obergeschoss ist die privatärztliche Praxis untergebracht.

Hornhautverpflanzung ist einer der Schwerpunkt des Zentrums. 27 Personen arbeiten am derzeitigen Standort, mehr könnten es am künftigen werden. Doch glaubt Claudia Redbrake nicht daran, auch die Zahl von derzeit vier Medizinern aufstocken zu können. „Wir hätten gerne einen weiteren Kollegen, finden aber niemanden”, sagt sie mit Blick auf den Fachärztemangel.

Nebenan könnten bald ebenfalls Bagger anrollen. Geplant sei ein weiteres Wohn- und Geschäftshaus hieß es bei der Präsentation am Donnerstag. Dort könne der Optiker Kaulard - schon derzeit ein Nachbar der Augenärzte - einen Geschäftskomplex eröffnen. Das nötige Grundstück sei bereits von ihnen vermittelt worden, sagten die Augenspezialisten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert