Dank an Förderer von „Jugend im Dialog“

Von: mas
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Feierstunde in der Stadthalle: Werner Janssen (l.) und Danuta Nickchen zeichnen Alfred Sonders mit der Goldenen Ehrennadel der Stichting Euriade aus. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Deftiges aus dem Rheinland, Feines aus Frankreich und Edles aus den Niederlanden. Das passte gut zusammen. Zur Verleihung der Euriade-Ehrennadel in Gold an Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders hatten Gastgeber und Verleiher ein gutes Gespür für die „Ausstattung“ des Festaktes.

Seit 1980 vergibt die Stichting Euriade und der Euriade e.V. das Edelmetall an Persönlichkeiten, die die oberste Zielsetzung des Preisverleihers unterstützen. „Weg zum Anderen“ bedeutet die Intention, die hinter dem Begriff Euriade steckt. Im Obergeschoss der Alsdorfer Stadthalle hatte sich zur Preisverleihung nahezu der komplette Vorstand der Euriade unter Vorsitz von Werner Janssen eingefunden.

Einige weitere Preisträger – unter anderen der Chefredakteur dieser Zeitung, Professor Bernd Mathieu, – gehörten ebenfalls zu den Ehrengästen. Sie wurden zunächst mit (rheinischer) Currywurst und Fritten beköstigt, bevor eine Jazz-Formation der Musikschule Villa Carmelie aus der Alsdorfer Partnerstadt St. Brieuc mit sehr eingehenden und professionellen Klängen dem Abend eine spezielle Note gaben. Das kam auch beim Preisträger Alfred Sonders sehr gut an, wie sein ständiges Fußwippen verriet. Bevor Werner Janssen den umfangreichen Text der Urkunde verlas und gemeinsam mit Stichting-Vorständlerin Danuta Nickchen die Goldnadel überreichte, verschenkte Werner Janssen ein Bild, dass alle Preisträger erhielten und das Symbol von „Jugend im Dialog“ bildlich darstellt.

„Wir sind gekommen aus der Verbundenheit“, betonte der Laudator dazu. Zudem: „Alfred Sonders ist eine Persönlichkeit, die nicht nur in seinem Amt als Bürgermeister das Verbindende als Charakterzug in sich trägt, sondern auch ausstrahlt und sich damit, egal wo, wie und wann rastlos auf den Weg macht.“ Wille, Mut und Entschlossenheit würden ihn auszeichnen. Diese verbindende Kraft und Ausstrahlung, von der auch das internationale Festival der Euriade profitiert, indem er sich namentlich immer wieder empfänglich für „Jugend im Dialog“ zeigt und motivieren lässt, dafür dankte der Euriade-Vorstand und überreichte die Goldene Ehrennadel. Janssen: „Die erste erhielt übrigens der Nobelpreisträger und Schriftsteller Heinrich Böll.“

Alfred Sonders dankte wiederum, indem „ich erst einmal einen anderen für mich sprechen lassen möchte“. Er zitierte Tobias Neulen. Der Schüler der Gustav-Heinemann-Gesamtschule hatte im Jahr 2010 am Camp „Jugend im Dialog“ teilgenommen. Der junge Mann sagte ihm damals: „Insgesamt war diese Woche eine der für mich ereignisreichsten, interessantesten und erkenntnisreichsten, die ich je hatte.“ Ohne große Erwartungen startend habe Tobias die großen Sprachbarrieren schon nach kurzer Zeit abgebaut. „Wir lernten uns schnell kennen und wuchsen so sehr zusammen, wie wir es uns nie vorgestellt hätten.“ Sonders: „Junge Menschen aus Alsdorf schauen über den Tellerrand, treffen andere Jugendliche, diskutieren und machen neue Erfahrungen.“ Er sei sehr froh, dass „wir als Stadt dies unterstützen können“. Auch in Richtung der Flüchtlingsproblematik meinte der Bürgermeister: „Es gibt kein besseres Mittel, als andere Menschen kennen und schätzen zu lernen.“ Sonders: „Der Weg zum jeweils Anderen – solange wir ihn finden, kann alles gelingen.“ Den Weg zum Europafest fand die Festgesellschaft nach der Preisverleihung. Mit einem (niederländischen Nordsee-)Backfisch nach der Currywurst . . .?

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