Dachser-Duathlon: Marathon-Club mit logistischer Meisterleistung

Von: nt
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Auf die Plätze, fertig, los: 869 Teilnehmer kämpfen beim 8. Dachser-Duathlon in der Alsdorfer City um Bestzeiten. Foto: Nadine Tocay
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Karin Klein, hier mit dem Drittplatzierten in der Volksdistanz, Freddy Brüll, versorgt die Finisher mit Obst, Kuchen und Getränken. Foto: Nadine Tocay
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In der Wechselzone muss es schnell gehen: Nach fünf beziehungsweise zehn Kilometer Laufstrecke geht es mit dem Rad weiter. Foto: Nadine Tocay
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Patrick Thevis, Geschäftsführer des Eschweiler Marathon-Clubs, fährt mit seinem Rad voran und leitet die Läufer. Foto: Nadine Tocay

Alsdorf/Eschweiler. Nachdem der Dachser-Duathlon im vergangenen Jahr von eisigen Temperaturen und Wind geplagt war, freuten sich die Teilnehmer des diesjährigen Rennens am Sonntag über mildes Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein.

Quer durch die Alsdorfer Innenstadt führten die Lauf- und Radstrecken, die insgesamt 869 Teilnehmer – 200 mehr als 2016 – im Alter von 12 bis 83 Jahren in verschiedenen Distanzen und Wettkampfklassen bewältigen mussten. Doch nicht nur die Leistungen der Hobbysportler standen im Vordergrund. Wie auch beim letzten Mal wurde von der Deutschen Triathlon Union (DTU) die Deutsche Meisterschaft der Duathlon-Kurz-Distanz (10 Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) ausgerichtet.

Der Geschäftsführer des Marathon-Clubs Eschweiler, Patrick Thevis, hatte mit der Organisation des Rennens alle Hände voll zu tun. „Unser Club veranstaltet den Duathlon“, erzählt er. In den letzten Wochen sei die Planung des Events sehr stressig gewesen. Bereits seit vier Uhr morgens war Thevis an dem Wettkampftag vor Ort auf dem Denkmalplatz, bereitete auf der Bühne Blumen und Pokale für die Siegerehrungen vor und koordinierte die letzten Abläufe. Den ganzen Tag fuhr er immer wieder mit einem Elektrorad vor den Läufern her, um ihnen den Weg zu weisen. „Doch zum Glück muss ich das heute nicht alles alleine stemmen. Auch meine Frau steht an der Anmeldung, wir tragen das als Familie“, sagte er.

Rund 100 Ehrenamtliche, die Bürgermeister Alfred Sonders bei der Eröffnungsrede besonders lobte, sorgten für einen reibungslosen Ablauf. So wie Karin Klein. Sie selbst war früher auch sportlich aktiv, ist gelaufen und Rad gefahren. Als Mitglied des Marathon-Clubs verpflegte sie an diesem Tag aber lieber die Sportler am Ziel mit Obst, Säften und Wasser. „Das ist schon interessant, was man hier alles sehen kann“, meinte sie. Man lerne bei einem solchen Rennen viele nette Menschen kennen.

Während die Wettkämpfer unterwegs waren, gab es für die Besucher einiges an Unterhaltung, um die Wartezeit zu überbrücken. Eine Kuchentheke, ein Getränkewagen, eine Hüpfburg und viele Aussteller für Fahrrad- und Laufzubehör sorgten für Abwechslung. Knapp eine Stunde nach Beginn des Großereignisses kam dann auch schon der erste Sieger begleitet von Jubelrufen ins Ziel. Jens Roegiers aus der belgischen Provinz Limburg gewann die Volksdistanz (5 Kilometer Laufen, 20 Kilometer Radfahren, 2,5 Kilometer Laufen) und holte die erste Medaille des Tages. Bereits seit November habe er für den Wettkampf mit einem privaten Trainer trainiert, berichtete er in gebrochenem Deutsch. Sein nächstes Ziel sei der Ironman-Triathlon im Juni in der Schweiz.

Doch auch wenn nicht alle Teilnehmer mit Bestzeiten die Ziellinie erreichten, eins hatten sie gemeinsam: Sie wurden auf den letzten Schritten von einem persönlichen Kommentar des Moderators Thomas Marquardt begleitet. Der hauptberufliche Schwimmmeister verlieh dem Rennen bereits zum sechsten Mal seine Stimme. „Sieben Stunden am Stück sprechen ist zwar eine etwas andere Belastung als die der Sportler – aber es ist dennoch sehr anstrengend“, sagte er. Dank seiner Pfefferminz-Pastillen hielten seine Stimmbänder aber auch an diesem Tag tapfer durch, während er jeden einzelnen Finisher im Ziel persönlich begrüßte.

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