Dachser baut Standort Alsdorf aus

Von: Karl Stüber
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Der Boden ist bereitet, Spaten und Helme stehen Spalier: Die Firma Dachser baut ihre Alsdorfer Niederlasung mit Millionenaufwand aus und will noch konsequenter den Standortvorteil im Dreiländereck nutzen. Foto: Stüber

Alsdorf. Die Erdarbeiten sind schon weit fortgeschritten. Das Gelände am Alsdorfer Ortsausgang Richtung Eschweiler ist von schweren Maschinen eindrucksvoll modelliert worden. Trassen sind erkennbar - und Flächen, auf denen bald Gebäude hochgezogen werden.

Wer in einigen Monaten auf der L47 nach Alsdorf rollt, wird einen ganz anderen Stadteingang vorfinden. Ein neuer Kreisverkehr wird angelegt, unter Beteiligung der stadteigenen Industrie- und Gewerbepark Alsdorf GmbH.

„Schuld” an der ganzen Sache ist der international tätige Logistikdienstleister Dachser, der seine Niederlassung an der Max-Planck-Straße kräftig ausbaut. Am Donnerstag fand der symbolische erste Spatenstich statt.

Niederlassungsleiter Karl-Heinz Bremen nannte beindruckende Zahlen: Die bestehende Grundstücksfläche von rund 60.000 Quadratmetern wird um 45.000 erweitert. Am Rande des eigentlichen Firmengeländes entsteht ein Lkw-Abstellplatz, der die Parkraumsituation im Umfeld entlasten und Leerfahrten auf ein Minimum beschränken soll.

Ein Verwaltungsgebäude mit einer Bürofläche von 2200 Metern wird hochgezogen. In einer betriebseigenen Kantine können sich Mitarbeiter und Bedienstete von Auftragnehmern und -gebern kräftigen. Mit Hilfe einer neuen Lagerhalle, die über 50 Tore und Rampen zählen wird, sollen täglich rund 900 Tonnen Transportgut umgeschlagen werden. Dort sollen für Kunden Zusatzleistungen erbracht werden wie Kommissionierung, Konfektionierung und Verpackung.

Insgesamt werden 14 Millionen Euro am Standort Alsdorf investiert. Langfristig sollen 25 neue Arbeitsplätze eingerichtet werden. Durch die Aktivitäten von Dachser werden etwa 160 Stellen bei regionalen Fuhrunternehmen gesichert.
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