Würselen - „Comenius“ führt Studierende aus acht Ländern nach Würselen

„Comenius“ führt Studierende aus acht Ländern nach Würselen

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Studierende aus acht Ländern nehmen an dem Treffen teil: In dem Comenius-Projekt ist auch das Euregio-Kolleg in Würselen vertreten. Foto: psw

Würselen. „Ökologische Nachhaltigkeit ist unsere gemeinsame Verantwortung“, so lautet die Maxime für das sogenannte europaweite Comenius-Projekt. In Würselen kamen jetzt Studierende aus den acht Partnerländern Deutschland, Frankreich, Italien Lettland, Polen, Rumänien, Spanien und der Türkei zusammen, um das Projekt weiter mit Leben zu erfüllen.

Die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen kam zustande nach der Teilnahme einiger Projektpartner an einer Comenius-Fortbildungsmaßnahme für Lehrkräfte im englischen Southampton 2011.

Zielsetzung des Projekts ist es, das abstrakte Konzept „ökologische Nachhaltigkeit“ fächerübergreifend in den beteiligten Schulen in den Mittelpunkt zahlreicher Aktivitäten zu rücken. Ausgehend vom Beispiel einer amerikanischen Umweltaktivistin, einer Krankenschwester, der es gelang, durch Gründung einer Protestkampagne den Bau einer Müllverbrennungsanlage zu verhindern sowie eine Änderung der nationalen Gesetzgebung zum Umgang mit gefährlichem Abfall herbeizuführen, soll die Bereitschaft zum umweltbezogenen Handeln einzelner gefördert werden, gemäß dem Grundsatz „global denken – lokal handeln“.

Da einer der Grundgedanken von Comenius-Projekten der grenzüberschreitende Austausch ist, sind zahlreiche Begegnungen von beteiligten Schülerinnen und Lehrern vorgesehen. Das Projekt wird abgeschlossen durch eine Ausstellung der Projektergebnisse auf der Expo Milano 2015. In Würselen wurden die rund 60 Studierenden zum Auftakt ihres Besuches im Rathaus durch Bürgermeister Arno Nelles und Technischen Beigeordneten Till von Hoegen willkommen geheißen.

Klimaschutzbeauftragter Torben Stasch schilderte seine Erfahrungen nach dem ersten Jahr seines Einsatzes in der „Düvelstadt“ und präsentierte unter anderem im Rahmen der E-Mobilität die eingesetzten Pedelecs und das E-Auto der Stadtverwaltung. Auf deutscher Seite koordiniert den Projektaufenthalt der Studierenden, die hier alle bei Gastfamilien untergebracht sind und ein umfangreiches Besuchsprogramm erlebten, vom Euregio-Kolleg Sabine Becker-Lelabi und auf Seiten der Gäste Julia Kokorvicha aus Lettland.

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