„Club der toten Dichter“ mit Bukowski-Gedichten auf Wilhelmstein

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Würselen. Der „Club der toten Dichter“ neu vertont von Reinhardt Repke mit Gastsänger Peter Lohmeyer ist am Freitag, 9. September, 20 Uhr, auf Burg Wilhem-stein zu erleben.

2016, im zehnten Jahr des Bestehens des Clubs der toten Dichter ist nun Charles Bukowski an der Reihe – als Fünfter nach Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Rainer Maria Rilke und Friedrich Schiller. „Charles Bukowski hat Schönheit gefunden, wo sie keiner vermutet hat und wo die meisten noch nicht einmal danach gesucht haben“, schrieb einmal der Journalist Michael Althen.

Dass Bukowski hier und da eine grobe Sprache wählt, liegt wohl in der Natur der Dinge. Auch nach acht Stunden Maloche bei der Post, wo er elf Jahre als Briefsortierer arbeitete, ist Bukowski (1920-1994) in seinen Gedichten auf der „Suche nach der letzten Wahrheit, die man nie zu fassen bekommt“.

Ob nur mit einer Kinderspieluhr in der Hand oder der ganzen Band im Rücken: Lohmeyers Interpretation der Texte saugt den Zuhörer an. Tim Lorenz ist am Schlagzeug, Andreas Sperling an den Keyboards, Markus Runzheimer am Bass, Reinhardt Repke spielt Gitarre und singt einige Songs selbst. Die deutschen Übersetzungen der Gedichte stammen von Carl Weissner, der mit Bukowski befreundet war.

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