Herzogenrath - Clean-Lasersystem: Unternehmen verdreifacht seine Produktionsfläche

Clean-Lasersystem: Unternehmen verdreifacht seine Produktionsfläche

Von: -ks-
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Der Boden für den Erweiterungsbau wird bereitet: Beim ersten Spatenstich griffen auch der geschäftsführende Gesellschafter der Clean-Lasersystem GmbH, Edwin Büchter (2.v.r.), und Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch (3.v.r.) zum Arbeitsgerät. Foto: Karl Stüber

Herzogenrath. Die Clean-Lasersystem GmbH in Herzogenrath trägt dem eigenen Erfolg Rechnung und investiert kräftig in die Erweiterung ihres Standortes an der Dornkaulstraße.

Das rasch wachsende Unternehmen, das im Jahr 2010 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet worden war, verdreifacht auf diese Weise seine Produktionsfläche, wie Edwin Büchter, neben Dr. Winfried Barkhausen einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter von Clean-Lasersystem, beim ersten Spatenstich erläuterte.

Das 1997 gegründete Unternehmen ging aus dem Institut für Lasertechnik an der RWTH Aachen hervor und war bis zur Errichtung des aktuellen Firmensitzes im Jahr 2006 im Technologie Park Herzogenrath (TPH) untergebracht. Das Unternehmen entwickelt und produziert Laserstrahl-Reinigungssysteme für die industrielle Oberflächenbearbeitung.

Kunden sind unter anderem führende Firmen der Auto- und Luftfahrtindustrie. Dabei reicht das Angebotsspektrum des nach eigenen Angaben „Weltmarktführers“ vom tragbaren „Rucksack-Laser“ bis hin zur voll automatisierten Anlage für die Serienproduktion.

Aktuell zählt das Unternehmen knapp 100 Mitarbeiter, die auf Grund der viel zu klein gewordenen Räume an der Dornkaulstraße derzeit auch noch in einer angemieteten Halle an der Industriestraße und wieder in Räumen des TPH dezentral arbeiten müssen, wie Büchter bedauerte.

Dem soll nun zügig ein Ende gesetzt werden. Im ersten Quartal 2018 soll der Erweiterungsbau, der rund 3000 Quadratmeter Produktionsfläche bietet, bezogen werden. Das Gebäude und die notwendige Einrichtung werden zusammen über vier Millionen Euro kosten.

Gut investiertes Geld, denn das Unternehmen, das im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von rund 17,5 Millionen Euro erzielte, erwartet für dieses Jahr einen Umsatz von über 20 Millionen Euro. Der bestehende Bau soll künftig als Technik- und Entwicklungszentrum dienen, wie Büchter deutlich machte.

„Die Nachfrage nach Lasertechnologie gerade im Bereich der Oberflächenreinigung und -bearbeitung nimmt weiter enorm zu. Reinigen mit Licht ist energiesparend, schonend und präzise. Das schafft kein anderes Verfahren“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter.

Angesichts dieser Einschätzung dürfte sich das auch positiv auf die Zahl der Beschäftigten auswirken. Zuletzt hatte sich die Mitarbeiterzahl innerhalb von vier Jahren verdoppelt.

Reichlich Lob gab es für die Stadt Herzogenrath und speziell Bürgermeister Christoph von den Driesch (CDU) sowie Wirtschaftsförderer Ingo Klein für die Kooperation bei der Ansiedlung bzw. nun der Erweiterung.

„Wir begrüßen die Flexibilität dieser mittelgroßen Stadt und die Dynamik der Städteregion“, sagte Edwin Büchter. Dann begannen die unterstützenden Erdarbeiten per Spaten.

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