Herzogenrath - Cigdem Akyol liest im Klösterchen: Erdogans Weg wird aufgezeigt

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Cigdem Akyol liest im Klösterchen: Erdogans Weg wird aufgezeigt

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Kommt ins Klösterchen:Cigdem Akyol. Foto: Karl-Heinz Kuball

Herzogenrath. Auf Einladung des Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen und des „Soziokulturelles Zentrum Klösterchen“ ist am Montag, 5. September, 20 Uhr, mit der Journalistin und Buchautorin Cigdem Akyol eine prominente Autorin zur Lesung mit anschließender Diskussion rund um ihr Buch „Erdogan – Die Biografie“ im Kulturhaus an der Dahlemer Straße 28 in Herzogenrath zu Gast.

Die Veranstalter hatten die Autorin bereits frühzeitig eingeladen, aber seinerzeit nicht ahnend, was in der Türkei auch rund um den Putsch noch so alles passieren würde. Cigdem Akyol, die 1978 mit türkisch-kurdischen Wurzeln in Herne geboren wurde, ist eine profunde Fachfrau gerade auch, was Recep Tayyip Erdogan, den gewählten Präsidenten der Türkei und gleichzeitig einen der derzeit schillerndsten Figuren auf der internationalen politischen Bühne anbelangt.

Kompetente Berichterstatterin

„Seine“ Türkei ist „ziviler und moderner geworden, aber nicht demokratischer“ weiß die seit 2014 aus Istanbul direkt von der Quelle berichtende Journalistin zu resümieren, die derzeit als eine der kompetentesten Berichterstatterinnen auf allen Fernsehkanälen und in vielen Print-Medien mehr als gefragt ist. Cigdem Akyol, die an den Universitäten in Köln und Moskau Osteuropakunde und Völkerrecht studierte und anschließend an der Berliner Journalisten-Schule ausgebildet wurde, begann in 2006 als Redakteurin bei der taz in Berlin zunächst im Inlandsressort, bevor sie später zu den Gesellschaftsseiten wechselte.

Nach weiteren beruflichen Stationen im Nahen Osten, Zentralafrika, China und Südostasien ging sie als Korrespondentin in die Türkei. In ihrer umfassenden Biografie, aus der sie im Klösterchen lesen wird, um dann anschließend mit den Besuchern zu diskutieren, zeichnet sie den Weg Erdogans von einer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen bis ins höchste politische Amt der Türkei präzise nach und kommt zum Ergebnis, dass sich dieser bei allem, was er tut, immer nur an seiner eigenen Person und nicht, wie immer suggeriert wird, an seinem Glauben orientiert.

Die Kostenbeteiligung an diesem sicher mehr als spannenden Abend im Kulturzentrum beträgt 5 Euro.

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