Chorprojekt hat sich dem Musical verschrieben

Von: fs
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Eindrucksvoll: das Musical-Konzert in Beggendorf unter der Leitung von Helmut Esser. Foto: Wolfgang Sevenich

Baesweiler. Monatelang waren die Kirchenchöre St. Cäcilia Beggendorf, St. Martinus Oidtweiler, St. Willibrord Loverich-Floverich, der Werks-Chor Schlafhorst aus Übach-Palenberg und die Gruppe „Just for fun“ in die Welt der Musicals eingetaucht.

Melodien von 1956 bis 2008 wurden unter Leitung von Helmut Esser in umfassender Probenarbeit einstudiert. Die verschiedenen Chöre formte er zu einem ausgewogenen Klangkörper. Bei allen Aufführungen wurden die Sänger von Profi Jürgen Günder begleitet. Das erste Konzert war ein Hofkonzert in Oidtweiler gewesen, dann gab es ein Jubiläumskonzert des Werkschors Schlafhorst im CMC in Übach-Palenberg.

Zum dritten Konzert begrüßte der Vorsitzende des Kirchenchors Beggendorf jetzt etwa 250 Gäste in der ewv-Bürgerhalle, die dann eine kurzweilige Zeit erlebten. Mit dem Song „Jetzt wird wieder in die Hände gespukt, wir pfeifen auf das Bruttosozialprodukt“ aus dem Musical „Ich will Spaß“ begann ein bunter Reigen bekannter Melodien. So lebte die Geschichte des Blumenmädchens Eliza aus „My Fair Lady“ wieder auf. Helmut Esser entführte die Zuhörer mit „Joseph“ in die Welt des Alten Testaments. Sein Solo „Wie vom Traum verführt“ überzeugte ebenso wie der Gesamtchor. Melodien aus „Jesus Christ Superstar“, „Hair“ und „Titanic“ brachten die Mitglieder von „Just for fun“ dem Publikum stimmlich ausgewogen nahe. Das Lied des Volkes aus dem Musical „Les Miserables“, das auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo basiert, nahm die Besucher mit nach Paris.

Fulminante Klänge

Die Geschichte der Katze „Grizabella“ aus „Cats“ gestaltete Marie-Therese Mertens ausdrucksvoll. Bei „Dir gehört mein Herz“ aus „Tarzan“ fühlten die Zuhörer förmlich die Zuneigung der Gorillamutter zu ihrem Findelkind Tarzan. Die Verbundenheit der beiden Liebenden Don Parker und Isabella setzte Doris Esser in ihrem Solo „Closer to heaven“ aus dem Musical „Gaudi“ gekonnt um. Mit klarer Stimme gestaltete Paul Wolff, Viertklässler aus Scherpenseel, den wohl bekanntesten Song aus Peter Maffays „Tabaluga“: „Ich wollte nie erwachsen sein“. Spritzig und mitreißend sangen die Frauen „I will follow him“ aus „Sister Act“.

Mit fulminanten Klängen aus „Phantom der Oper“ und „Starlight Express“ ging eine Konzertreihe zu Ende, auf die die Mitglieder aller Chöre stolz sein können. Dies zeigte auch der lang anhaltende Applaus des Publikums. Als Zugabe erlebten die Zuhörer dann noch den Titelsong „Ich war noch niemals in New York“ aus dem gleichnamigen Musical von Udo Jürgens – eine Hommage an den großen Sänger, Komponist und Entertainer. Hier zeigte sich die Verbundenheit zwischen den Chören und dem Publikum, das begeistert mitsang.

Mit Charme und Witz

Durch das Programm führte der Oidtweiler Sänger Winfried Joussen mit viel Charme und Witz. Die bunten Musicalszenen einer ergänzenden PowerPoint-Präsentation bildeten den passenden Hintergrund für die großartige Leistung der vielen Sänger auf der Bühne.

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