Chören gelingt eine Kooperation der klangvollen Art

Von: fs
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Die passende Plattform: Unter der Leitung von Rob Moers (r.) sangen und spielten rund 160 Mitwirkende im Burghof von Burg Rode. Foto: W.Sevenich

Herzogenrath. Im Jubiläumsjahr - 150 Jahre - bot der Kirchenchor St. Mariä Himmelfahrt seinen Zuhörern einen weiteren besonderen Hörgenuss.

In einem feierlichen Hochamt, gehalten von Pastor Dr. Guido Rodheudt, das im Burggarten von Burg Rode zelebriert wurde, sangen die Kirchenchöre des Dekanats Kerkrade - Kirchenchor St. Bernardus, Ubachsberg, St. Caecilia, Kerkrade-Centrum, St. Caecilia, Bleijerheide, St. Jozef, Nulland, St. Rochus, Spekholzerheide, Zangkkor Huls, Dameschoor St. Catharina, St. Johannes Eygelshoven, Zangkkor Chevremont Dameskoor St. Lambertus Kerkrade - zusammen mit den Kirchenchören St. Gertrud, St. Antonius und St. Mariä Himmelfahrt, Herzogenrath, die Deutsche Messe von Schubert.

Begleitet wurden die Chöre von der Koninklijke Harmonie St. Caecilia 1843 Kerkrade unter der Gesamtleitung von Rob Moers, sowie dem Bläserensemble unter der Leitung von Olav Calbow.

Die Kooperation mit den Chören aus Kerkrade und der königlichen Harmonie St. Caecilia, Kerkrade, entstand im Jahr 2009, als die Chöre aus St. Marien, St. Gertrud und St. Antonius angesprochen wurden, die Eröffnungsmesse des WMC (Wereld Muziek Concours) in Rolduc mitzugestalten.

Durch viele Ideen und viele helfende Hände wurde jetzt die Messe zu einer ganz besonderen: durch die abwechselnd deutsch-niederländischer Ausführung der Lesungs- und Fürbittentexte, die Untermalung der liturgischen Handlungen durch das Bläserensemble um Olav Calbow, das im Aufgang zur Burg positioniert war und dadurch eine ganz besondere Klangwirkung erzielte, die durch Ernst Varnhorn, dem Leiter des Jugendzentrums HOT, übernommene technische Leitung sowie die perfekte Verstärkung des gesprochenen Wortes durch die Mikrofonanlage und die fleißige Zuarbeit des Sakristans Josef Schreiber, der die liturgischen Geräte bereithielt.

34 Ministranten versahen den Altardienst, neben den vielen Helfern, die durch ihre Dienste zum Gelingen des Sonntages beigetragen haben. Und nicht zuletzt natürlich der große Klangkörper: Der mit 160 Sängerinnen und Sängern besetzte Gesamtchor ließ in beeindruckender Weise unter der Leitung von Rob Moers, begleitet von der königlichen Harmonie St. Caecilia, Kerkrade, brachte die Deutsche Messe von Franz Schubert zu Gehör.

Die rund 250 Gläubigen bedachten alle Aktiven am Schluss mit reichlich Applaus. Die dort erlebte innige Gemeinschaft der Christen untereinander und die große Gemeinschaft mit Gott in der Feier der heiligen Messe lasse keinen Zweifel zu, dass das Kreuz nicht nur Hoffnungs-, sondern Siegeszeichen ist, auch wenn es als „Zeichen der Zeit” nicht verstanden und nicht gewollt sei, sondern mitunter abgelehnt und negiert werde, betonte Pastor Rodheudt in seiner kraftvollen Predigt.
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