Baesweiler - Chöre des Baesweiler Gymnasiums begeistern ihre Zuhörer

Chöre des Baesweiler Gymnasiums begeistern ihre Zuhörer

Von: Daniel Gerhards
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Rockiger Auftritt mit dem Chor des Gymnasiums: Schüler aus dem Chor begeisterten mit dem Ärzte-Klassiker „Westerland”. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Wenn eine Melodie so richtig eingängig ist, sie rauf und runter läuft und ihren Hörern einfach nicht mehr aus dem Kopf geht, dann ist das Lied ein echter Ohrwurm. Solche Songs, die jeder zumindest mitsummen kann, präsentierten die Chöre des Baesweiler Gymnasiums bei ihrem Sommerkonzert.

Die Chöre sangen Songs aus ganz unterschiedlichen Genres. Denn Ohrwürmer gibt es in allen Musikrichtungen. Die Sänger des Chores der Klassen 7 bis 13 trugen Pop-Klassiker von den Beatles oder Chart-Hits etwa von Silbermond vor.

Drei Schüler aus dem Chor gaben „Westerland”, den Klassiker der deutschen Kult-Band „Die Ärzte” zum Besten. Dabei rockten sie die Bühne und ernteten einen Extra-Applaus vom Publikum. Der Chor der fünften und sechsten Klassen hatte zuvor schon die Teeny-Hymne „Breaking Free” aus dem „High-School-Musical” gesungen. Begleitet wurden die Sänger dabei von den Instrumentalisten zweier Bands.

Erstmals seit Jahren wurde der Chor nicht von Martin Welz geleitet. Seine Nachfolge traten Anne Hoffschröer und Claudia von Helden an. Von Helden probte seit September mit dem Chor der etwas älteren Schüler.

Die Fünf- und Sechstklässler übernahm Anne Hoffschröer im Februar. So mussten sich Sänger und Leiterinnen schnell aneinander gewöhnen. „Das ist gar nicht so einfach, alles zu koordinieren”, so Hoffschröer. Denn: „Man muss darauf achten, dass jeder seine Stimme hält, nicht bei einer anderen Stimme mitsingt und an der richtigen Stelle einsetzt”, erklärt von Helden. Gar keine einfache Aufgabe bei jeweils rund 70 jungen Sängern in den beiden Chören.

Damit beim Auftritt alles reibungslos klappte, brauchten die Nachwuchsmusiker eine Menge Disziplin. Von Helden: „Es wichtig, dass alle zu den Proben kommen und die Struktur der Stücke kennen.” Und nicht zuletzt müsse „der Text sitzen”, sagte Hoffschröer.

Das Engagement der Sänger lobte auch Wilhelm Merschen, stellvertretender Schulleiter: „Das ist Arbeit, die ihr dann macht, wenn alle anderen schulfrei haben.” Dafür mache das Musizieren aber auch eine Menge Spaß. Und: „Handgemachte Musik ist immer besser als Musik aus der Konserve.”

Neben modernen Ohrwürmern sang der Chor auch Mozarts „Piu non si trovano”. Bei dem vierstimmigen anspruchsvollen Stück wurden die Sänger auf dem Piano begleitet. Klassik läuft bei den meisten Kids wohl nicht auf dem MP3-Player. Trotzdem bereitete das Singen des Stücks den Jugendlichen sichtlich Freude. Chorleiterin Hoffschröer: „Man bringt den Schülern Musik näher, die sie sonst nicht hören” - und schon gar nicht singen würden.

Nach dem Applaus der begeisterten Zuhörer in der proppenvollen Aula gab es zum Abschluss noch einen Ohrwurm, der derzeit allgegenwärtig ist. Beide Chöre sangen gemeinsam den WM-Song „Waving Flag”.
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