Baesweiler - „Chill-Wiese“ und mehr: Settericher Realschule wird erneut aufgemöbelt

„Chill-Wiese“ und mehr: Settericher Realschule wird erneut aufgemöbelt

Von: Stefan Schaum
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Hier wird bald abgeflacht: Ein atrium-artiges Treppenrund soll an der Wiese vor der Mensa der Realschule entstehen. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Dass sie gern und fleißig mit anpacken, um ihre Schule optisch auf Vordermann zu bringen, haben die Realschüler in Setterich bereits im vergangenen Jahr bei einer Projektwoche gezeigt. Eine Woche lang haben sie den Schulhof ordentlich aufgemöbelt. Viel Frische Farbe gab es seinerzeit dank einiger Sponsoren – und das steht der Schule bis heute gut.

Das Engagement soll damit aber nicht beendet sein. Drei weitere Etappen stehen an, um das Gelände aufzumöbeln. Dabei wird die Stadt die Schüler unterstützen.

Die nächsten Schritte der Umgestaltung hat der Technische Beigeordnete Peter Strauch im Bau- und Planungsausschuss skizziert. Die begleitet die Stadt auch finanziell, denn nach dem Wegfall der zum Neubaugebiet gewordenen Sportanlage Schmiedstraße „wollen wir auf dem Schulhof selbst Möglichkeiten auch für sportliche Nutzung schaffen“, so Strauch.

Das Konzept dafür stammt von der Aachener Landschaftsplanerin Angela Fiege, die bereits an der Umgestaltung des Schulhofs der Goetheschule beteiligt war. Im ersten Abschnitt, der in diesem Jahr angepackt werden soll, wird der Außenbereich der neuen Mensa aufgewertet. Dort, wo bislang ein paar Bänke stehen, soll eine Art Atrium mit einer runden Treppenanlage entstehen, „die bei Bedarf sicher auch als Außenlernanlage dienen kann“, so Strauch.

Ein Ring aus Bäumchen

Auch eine „Chill-Wiese“ in diesem Bereich ist angedacht, auf der Schüler in Freistunden oder am Nachmittag entspannen können. Womöglich ließe sich dort mit Bäumchen auch eine Art „Alleenring“ gestalten. Ein zweiter Bereich soll ebenfalls in den kommenden Monaten angepackt werden: Zwischen der Schule und der Turnhalle soll ein Bereich für verschiedene Ballspiele farblich gekennzeichnet und eventuell eingezäunt werden. Diese ersten Bereiche soll die Stadt nach Absprache mit der Schule umsetzen. Strauch: „Dafür braucht man schon schweres Gerät.“

Die Schüler wollen dann 2015 die Ärmel wieder hochkrempeln, wenn im dritten Umgestaltungsteil vor dem Neubau an der Schule eine Art Bewegungs- und Kletterparcours entstehen soll. Dazu wollen Schüler und Lehrer auch wieder Sponsoren gewinnen. Die Stadt wird in diesem und im kommenden Jahr jeweils 40.000 Euro in den Umbau investieren

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