Chaos hinterlassen: Einbruch ins Fördermaschinenhaus Grube Adolf

Von: mabie
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Aufräumarbeiten: Vorsitzender Dr. Hans-Joachim Helbig ist empört über die Verwüstungen. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Sicherlich ist es auch der Ärger über die entwendeten Getränke und das Leergut, die beim ersten Blick in die Nebenräume des früheren Fördermaschinenhauses in Merkstein den Blick von Dr. Hans-Joachim Helbig versteinern lassen.

Doch der Vorsitzende des dort ansässigen Bergbauvereins Grube Adolf ärgert sich ganz besonders über die sinnlosen Zerstörungen, die Unbekannte in der Nacht auf Sonntag dort hinterlassen haben. „Ich frage mich wirklich, was das soll“, sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung. So wurde in den beiden mit roher Gewalt aufgebrochenen Räumen nicht nur alles durchwühlt, Chaos und jede Menge Bruch hinterlassen, sondern auch noch mindestens einer der im Gebäude installierten Feuerlöscher über das Chaos entleert. So standen Dr. Helbig und die weiteren ehrenamtlichen Vereinsmitglieder am Sonntagmorgen vor dem reinsten Chaos. „Wir hatten keine Getränke mehr, alles wurde geklaut und musste zu unserem Tag der Offenen Tür natürlich wieder neu besorgt werden“, so Dr. Helbig weiter, „und das an einem Sonntag.“

Die Versorgung mit Nachschub war zum Glück schnell geregelt, der Ärger über die teils professionelle, teils vandalistische Vorgehensweise der ungebetenen Besucher wird sicherlich noch etwas anhalten. Eine Tür zu einem Nebenraum steht krumm und wohl unbrauchbar im Rahmen, Schlösser sind verbogen, selbst die metallenen Streben am eigentlichen Verkaufsfenster sind verbogen. Eine Überwachungskamera gab es bis zu diesem Vorfall am Gebäude nicht, was sich aber hoffentlich schnell ändern könnte, wie Dr. Helbig schloss. „Dazu brauchen wir aber auch die Rückendeckung durch die Stadt“, sagte er abschließend.

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